Deutsche Bahn verstärkt Prävention und Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht

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Die Deutsche Bahn hat unter Begleitung der Bundespolizei heute in sieben Bundesländern gemeinsame Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht in Zügen durchgeführt. Ergebnis der Kontrollen: Der überwiegende Teil der Fahrgäste trägt vorbildlich eine Mund-Nase-Bedeckung.

Die DB setzt derzeit regelmäßig in täglich rund 60 Fernverkehrszügen Sicherheitsmitarbeiter ein, um das Maske-Tragen zu prüfen. Die Anzahl dieser Kontrollen wird die DB in den nächsten Tagen deutlich steigern und bis zum 1. September mehr als verdoppeln.

Bereits seit Juni informieren Sicherheitsmitarbeiter der DB in Bahnhöfen und Zügen, wie man sich unterwegs bestmöglich vor dem Corona-Virus schützen kann und verteilen an Reisende ohne Maske kostenlose Einweg-Modelle. Insgesamt gibt die Deutsche Bahn zurzeit bundesweit mehr als 300.000 Masken an Reisende in Zügen und Bahnhöfen aus.

Mit dem heutigen Tag hat die DB in enger Kooperation mit der Bundespolizei in nunmehr elf Bundesländern Präventions- und Kontrolleinsätze durchgeführt. Ein Schwerpunkt liegt dabei weiter auf der Prävention. In den meisten Fällen kommen Fahrgäste der Pflicht, Mund und Nase zu bedecken, auch dann nach, wenn sie durch das DB-Personal an Bord der Züge darauf hingewiesen werden. Reisende ohne oder mit nicht korrekt sitzender Mund-Nase-Bedeckung werden angesprochen. In Fernverkehrszügen hat jeder Fahrgast, der keine Maske dabeihat, die Möglichkeit, diese im Bordbistro noch zu kaufen.

Fahrgäste, die sich vehement weigern, Mund und Nase zu bedecken, bilden nach wie vor eine kleine Minderheit. Die rund 12.000 Zugbegleiter im Fern- und Regionalverkehr haben in diesem Fall im Rahmen der Beförderungsbedingungen jederzeit die Möglichkeit, Reisende von der Fahrt auszuschließen. In Konfliktsituationen setzt dies die Bundespolizei um.

Die Deutsche Bahn unterstützt zudem das Vorgehen der Bundesländer, Maskenverweigerer mit Bußgeldern zu bestrafen. Zwischen Bund, Ländern, DB und Bundespolizei besteht Einvernehmen darüber, dass der Schutz der Gesundheit von Mitarbeitenden und Fahrgästen in Zügen insbesondere vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens oberste Priorität hat.


 

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