Deutsche Bahn will weniger Plastik und mehr Recycling

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Die Deutsche Bahn will weniger Plastikmüll produzieren und Abfälle besser aufbereiten. Ab Juni wird dazu das Plastikbesteck für Essen zum Mitnehmen in der Bordgastronomie der Fernzüge durch zertifiziertes Holzbesteck ersetzt. Damit setze die Bahn für etwa eine halbe Million Bestecke pro Jahr auf einen nachwachsenden Rohstoff, teilte der Konzern am Sonntag in Berlin mit.

Zugleich will die Bahn das System der Abfalltrennung und -aufbereitung verbessern mit dem Ziel, 85 Prozent der Abfälle als sauber getrennte Wertstoffe für das Recycling zur Verfügung zu stellen. Das bisherige Trennungssystem mit rund 6000 Abfallbehältern in den Bahnhöfen und Fernzügen werde dazu vereinfacht, hieß es. Dienstleister übernehmen dann Sortierung und Recycling.

«Smarte Alternativen zu Kunststoff sowie ein verbessertes Recycling schützen unseren Planeten und zeugen von Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen», erklärte Bahn-Chef Richard Lutz. «Im Europäischen Jahr der Schiene 2021 ist ein neues System der Abfalltrennung und -entsorgung bei der DB zugleich ein richtiger Schritt auf dem Weg zu noch mehr Nachhaltigkeit.» (dpa)


 

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