Deutsche sind reiselustiger denn je

| Tourismus Tourismus

Der Online-Reisevermittler Opodo hat in seiner neuesten Studie danach gefragt, wie es um die Urlaubslust der Deutschen im aktuellen Kontext von steigendem Impferfolg und der wachsenden Nachfrage nach trauten Urlaubsstunden steht. Wie viel Lust haben die Deutschen jetzt wieder in den Urlaub zu fahren? Was hat für sie nach dem 1. Covid-19-Jahr Priorität? Wohin würden die Deutschen am liebsten fahren und ist Reisen vielleicht sogar Therapie, wenn es um die Auswirkungen von Lockdown & Co geht? Es zeigt sich: Die Deutschen sind reiselustiger denn je und wünschen sich gerade nach der langen Lockdown-Zeit nichts mehr als die Segel wieder zu setzen und ihre Seele am Strand baumeln zu lassen.

Was würden Sie mit 1.000 EUR tun?

Die Antwort liegt für die Deutschen klar auf der Hand: Reisen! 75 Prozent der Befragten würden ihr Geld am liebsten für einen Urlaub ausgeben. Dieser Wunsch deckt sich auch mit Reisenden aus anderen Ländern. Gerade die besonders durch die Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Restriktionen betroffenen Länder wie Italien (83 Prozent), Spanien (81 Prozent) und Portugal (74 Prozent) können das nächste Reiseabenteuer kaum noch erwarten.

Das Ergebnis zeigt: Nach Monaten des Social Distancing wünschen sich die Menschen vor allem Abwechslung und Entspannung im Reiseformat und verzichten dafür auch gerne einmal auf andere Freuden wie eine ausgiebige Shoppingtour (37 Prozent), Restaurantbesuche (24 Prozent) oder die Renovierung der eigenen vier Wände (27 Prozent). Reisen entspannt, macht glücklich, lässt neue Welten entdecken: Denn, wer viel unterwegs ist, hat auch viel zu erzählen, viel erlebt und lernt aus all den frischen Eindrücken. Und dafür muss es für die Deutschen noch nicht einmal eine Fernreise sein: 37 Prozent der Befragten gaben an, erstmal nahegelegene Reiseziele zu erkunden und heimische Gewässer, Seen und Wälder zu durchstreifen. Trotzdem spüren viele Deutsche auch das Fernweh nach neuen Ländern, Abenteuern und Exotik - 34 Prozent der Befragten träumen von einer weit entfernten Urlaubsdestination.

The place to be: Der Strand

Was sich die Deutschen während des unbesorgten Urlaub wünschen? Sommer, Sonne und vor allem Strand landen auf den Bucketlisten der Nation! Mit 44 Prozent sehnen sich die Deutschen am meisten nach Meer und Strand. Auf Rang 2 landet für sie ein Wellnessurlaub (20 Prozent), dicht gefolgt von einer abwechslungsreichen Fernreise (15 Prozent). Besonders beliebt ist der Strandurlaub bei Deutschen, deren Bundesland selbst nicht direkt am Meer gelegen ist. So wünschen sich 60 Prozent der Saarländer:innen und 57 Prozent der Thüringer:innen Strand-Feeling, wenn es um eine schöne Auszeit geht. Wer schon in Meernähe zuhause ist, fährt laut Umfrage lieber ganz entspannt in den Wellness-Urlaub: in Mecklenburg-Vorpommern sind es 31 Prozent der Befragten, in Schleswig-Holstein immer noch 27 Prozent. Über die Hälfte aller Befragten gab zudem an, dass es sie glücklicher macht, die Welt zu bereisen (52 Prozent), als zu Shoppen (13 Prozent) oder in Restaurants Essen zu gehen (29 Prozent). 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.