Die beliebtesten Geschäftsreiseziele aus Deutschland und der Schweiz

| Tourismus Tourismus

2018 waren sich deutsche und schweizer Geschäftsreisende einig: International ging es am häufigsten in die USA. Die Deutschen reisten zudem dienstlich häufig nach China und Indien, die Schweizer waren viel Richtung Singapur und China unterwegs, , so der BCD Travel 2018 Cities & Trends Report.

Die beliebtesten Geschäftsreiseziele der Deutschen im Überblick

Geschäftsreisende aus Deutschland flogen 2018 im Inland am häufigsten Richtung Berlin, München und Hamburg, gefolgt von Frankfurt und Düsseldorf. Innereuropäisch führen London, Wien und Paris das Städte-Ranking an, gefolgt von Zürich und Barcelona. Interkontinental waren die Deutschen am häufigsten nach Shanghai, Peking und New York unterwegs, gefolgt von Tokyo und San Francisco. Im innereuropäischen Länder-Ranking hatten 2018 unverändert das Vereinigte Königreich, Österreich Spanien und Frankreich die Nase vorn, interkontinental waren die USA, China, Indien und Japan die ungeschlagenen Spitzenreiter.

Die wichtigsten Änderungen bei den beliebtesten Geschäftsreisezielen der Deutschen

Im Vergleich zum Vorjahr hat im innerdeutschen Städte-Ranking 2018 Frankfurt Düsseldorf überholt und landet auf Platz 4. In Europa löst Paris Zürich auf Rang 3 ab. San Francisco steigt neu ins interkontinentale Städte-Ranking ein und kickt Dubai aus der Top 5. Im innereuropäischen Länder-Ranking steigen Italien und Ungarn um je einen Rang nach oben auf Platz 5 bzw. 9. Im interkontinentalen Länder-Ranking steigt Mexico von Platz 6 auf 5 und überholt damit die Vereinigten Arabischen Emirate, Brasilien steigt von Rang 10 auf Rang 7.

Holger Schmeding, Geschäftsführer der BCD Travel Germany GmbH: "Die USA, China und Indien konnten ihre Spitzenplätze als meistbesuchte interkontinentale Ziele halten. Das zeigt nicht nur die starken Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den wachsenden Volkswirtschaften China und Indien, sondern auch die ungebrochen starken Wirtschaftsbeziehungen zu den USA. In keinem anderen Land außer Deutschland machen deutsche Unternehmen so viel Geld, wie in den Vereinigten Staaten."

Die beliebtesten Geschäftsreiseziele der Schweizer im Überblick

Geschäftsreisende aus der Schweiz flogen 2018 im Inland am häufigsten Richtung Genf, gefolgt von Zürich und Lugano. Innereuropäisch führen London, Berlin und Paris das Städte-Ranking an, gefolgt von Wien und Düsseldorf. Interkontinental zieht es die Schweizer am häufigsten nach New York, Singapur und Boston, gefolgt von Chicago und Dubai. Im innereuropäischen Länder-Ranking hatten 2018 unverändert Deutschland, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Spanien und Österreich die Nase vorn, interkontinental sind die USA, Singapur und China weiterhin die Spitzenreiter, gefolgt von Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die wichtigsten Änderungen bei den beliebtesten Geschäftsreisezielen der Schweizer

Von 2017 auf 2018 hat Zürich im Inland-Städte-Ranking 2018 einen Sprung von Rang 3 auf Rang 2 gemacht. Interkontinental löst New York Singapur auf der Pole Position des Städte-Rankings ab, Boston klettert von Rang 5 auf Rang 3. Neueinsteiger auf Platz 10 im innereuropäischen Länder-Ranking ist Schweden und verdrängt damit Tschechien aus der Top 10. Im interkontinentalen Länder-Ranking machen Japan und Israel jeweils einen Platz gut und landen auf Rang 6 bzw. 9. Brasilien macht zwei Plätze gut und steigt von Rang 9 auf Rang 7. Hongkong und Südafrika fallen jeweils um zwei Plätze auf Rang 8 bzw. 10.

Michel Jegerlehner, Director BCD Travel Schweiz: "Auch 2018 ist Deutschland wieder das von unseren Schweizer Kunden meistfrequentierte Land in Europa. Deutschland ist für Schweizer Unternehmen der mit Abstand wichtigste Handelspartner und außerdem der wichtigste Partner der Schweiz, wenn es um Bildung, Forschung und Innovation geht."

Die vollständigen Rankings des "BCD Travel 2018 Cities & Trends Reports" gibt es hier.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.