Die Reiselust der Deutschen ist zurück

| Tourismus Tourismus

Der Reisehunger der Deutschen ist nach den Pandemiejahren zurück: Dies zeigt sich in einer repräsentativen Umfrage, die das Bonusprogramm Payback im Vorfeld der ITB in Berlin unter Kundinnen und Kunden durchgeführt hat.

Hier gaben 78 Prozent aller Befragten an, dass sie in diesem Jahr eine oder sogar mehrere Reisen planen. Hoch im Kurs stehen vor allem Städtetrips (43 Prozent) und Pauschalreisen (35 Prozent). 91 Prozent geben an, dass der Preis eine sehr große Rolle spielt. 
 

Die Umfrage zeigt zudem: Bei den Buchungen geht der Trend eindeutig in Richtung online. 83 Prozent aller Befragten haben schon einmal eine Reise online gebucht, in der Altersklasse von 18 bis 44 Jahren sogar schon über 91 Prozent. Spannend hierbei ist, dass bei der Entscheidungsfindung auch die Vertrauenswürdigkeit der Anbieter (84 Prozent) wichtig ist und der Bestellprozess möglichst einfach (92 Prozent) sein soll.

40 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen das Thema Nachhaltigkeit ein Anliegen ist - immerhin 30 Prozent sind auch wirklich bereit, mehr für eine nachhaltige Reise zu bezahlen. Das ITB Gastland 2024, den Oman, kennen 83 Prozent der Befragten zwar wenig bis gar nicht, doch über 40 Prozent finden den Oman "spannend" und ein Viertel der Befragten kann sich vorstellen, dort Urlaub zu machen.

"Das Reisefieber ist zurück, auch wenn wir uns - unter anderem bedingt durch die Inflation und bei Reisen deutlich gestiegene Preise - noch nicht ganz auf dem Niveau von vor 2019 befinden", so der Payback Geschäftsführer Dominik Dommick.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.