Drei von zehn der deutschen GenZ planen Urlaub mit Hilfe von Social-Media-Plattformen

| Tourismus Tourismus

Für viele Menschen stehen derzeit das Reisen und die Urlaubsplanung im Vordergrund. Befragte der Generation Z in allen 17 untersuchten Ländern sagen am häufigsten, dass sie Social-Media-Plattformen für ihre Urlaubsplanung zu Hilfe ziehen (39 Prozent vs. 31 Prozent der weltweiten Gesamtbevölkerung). Am zweithäufigsten berücksichtigen sie Informationen von Freunden und der Familie (35 Prozent). Dies ist jedoch im Vergleich mit allen anderen Altersgruppen der geringste Wert. Am häufigsten sagen dies die älteren Befragten: Unter Personen ab 45 Jahren sind es 41 Prozent, die angeben, Informationen von Freunden und Familien für ihre Reiseplanung hinzuzuziehen. Jeder dritte Befragte der GenZ weltweit nutzt die allgemeine Online-Suche (32 Prozent) und 27 Prozent verwenden Informationen auf Travel Blogs, um ihren Urlaub zu planen.

Im internationalen Vergleich ist die deutsche GenZ bei ihrer Urlaubsplanung jedoch nicht so sehr auf Social Media fokussiert wie der weltweite Durchschnitt in dieser Altersgruppe: 30 Prozent unter den jungen Deutschen nutzen soziale Medien, um Reiseinformationen für ihre Planung zu erhalten (vs. 14 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung). Häufiger nutzen junge Menschen in Deutschland die allgemeine Online-Suche oder berücksichtigen Informationen von Familie und Freunden (jeweils 42 Prozent).

Dies sind Ergebnisse des aktuellen Travel & Tourism Reports 2022 „Youth of today, travel of tomorrow“ der internationalen Data & Analytics Group YouGov. Die Studie analysiert das Verhalten, die Erwartungen und Vorstellungen der 18- bis 24-Jährigen (Generation Z) in Bezug auf das Reisen in der Zukunft. Zudem wird aufgezeigt, wo und wie Reiseveranstalter, -Unternehmen und Branchenakteure die Zielgruppe am besten erreichen können, um diese für sich zu gewinnen.

Der Report basiert auf globalen Daten des YouGov DestinationIndex, von YouGov Profiles, YouGov Travel Profiles, YouGov Global Profiles, dem YouGov BrandIndex und von YouGov Direct.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Für Besucher ändert sich das jetzt - doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Studie von Booking.com verdeutlicht Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach nachhaltigem Reisen und dem tatsächlichen Handeln der verschiedenen Generationen.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen in das Jahr 2026 gestartet. Besonders die Regionen Rheinhessen, Mosel-Saar und Ahr legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Deutsche Reiseverband hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis Ecotrophea 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und lokalen Gemeinden.

Eine neue Umfrage belegt, dass 34 Prozent der Deutschen ihren Sommerurlaub aufgrund begrenzter Budgets einschränken oder ganz darauf verzichten müssen. Dabei spielt die laufende Kostenkontrolle für die Mehrheit der Reisenden eine entscheidende Rolle.

Fertitta Entertainment hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Caesars Entertainment geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 17,6 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden.

Tourismusunternehmen rund um den Bodensee ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz zum Saisonstart 2026. Vor allem Schifffahrt, Freizeitziele und Bergbahnen melden stabile oder steigende Besucherzahlen.

Die Engpässe bei der Kerosinversorgung durch die Straße von Hormus sollen für Passagiere in Deutschland ohne Folgen bleiben. Der Flug in den Urlaub sei garantiert, versichern verschiedene Anbieter.

Trotz Rekord-Übernachtungszahlen 2025 steckt die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen in einem Stimmungstief: Vor allem hohe Kosten für Energie und Lebensmittel sorgen viele Betriebe – doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 83 Prozent der Briten Interesse an Reisen zu literarischen Schauplätzen oder Filmdrehorten haben. Dabei spielen besonders die Identifikation mit Charakteren und die visuelle Präsenz in Medien eine Rolle für die Reiseentscheidung.