EcoTrophea: Wie kann Digitalisierung nachhaltigen Tourismus fördern?

| Tourismus Tourismus

„Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ so lautet das Schwerpunktthema der EcoTrophea 2020, der Auszeichnung für Umweltschutz und soziale Verantwortung im Tourismus, die der Deutsche Reiseverband (DRV) ab sofort auf ecotrophea.de auslobt.

„Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie kommt digitalen Innovationen im Tourismus eine immer größere Bedeutung zu. Eröffnen Sie doch spannende Möglichkeiten für Besuchermanagement und -lenkung und damit zur Entlastung touristischer Hotspots“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. „Damit tragen sie in Zeiten des Social Distancing dazu bei, trotz Pandemie sicher zu reisen und die Reisewirtschaft wieder zu beleben.“

Doch auch darüber hinaus bieten digitale Lösungen vielfach großes Potenzial für nachhaltige Entwicklung. Sei es durch Bildungsprojekte, die Sichtbarmachung von Nachhaltigkeitsinformationen oder im Bereich der Gamification – digitale Angebote zahlen vielfältig auf die Erreichung der 17 „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen ein.

Diese Entwicklung möchte der DRV mit der EcoTrophea 2020 unterstützen. Initiativen und Unternehmen aus aller Welt sind eingeladen, sich bis zum 30. September 2020 für die internationale Nachhaltigkeitsauszeichnung zu bewerben. Alle Informationen und das Bewerbungsformular sind unter ecotrophea.de in deutscher und englischer Sprache zu finden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Reinhold Messner: 40 Jahre Everest solo

Ohne Begleiter und ohne künstlichen Sauerstoff auf den höchsten Berg der Welt: Vor 40 Jahren, am 20. August 1980 erreichte Reinhold Messner im Alleingang den 8848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest - und schrieb damit Alpingeschichte.

Tui Cruises verlangt negativen Corona-Test von Passagieren

Passagiere der Kreuzfahrtreederei Tui Cruises dürfen ab September nur noch mit einem negativen Corona-Test an Bord. Die Regelung betreffe alle Abfahrten der Mein-Schiff-Flotte. Die Kosten für den Test sind bereits im Reisepreis inbegriffen.

Viele Schweizer wollen zukünftig auf Flugreisen verzichten

In fünf Jahren weniger oder gar nicht mehr fliegen: Das sagen über die Hälfte der Schweizer Haushalte in einer Umfrage. Der WWF zeigt sich erfreut über die Resultate, denn in der Schweiz ist der Flugverkehr für mehr als 20 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.

Corona setzt den Tourismus-Rekorden im Südwesten ein Ende - Talsohle durchschritten

Baden-Württemberg ist ein beliebtes Urlaubsland, der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Corona-Krise lässt die Branche leiden - und das Reisen bleibt eine heikle Sache. Die Statistik zeigt auch, dass die Talsohle durchschritten sein dürfte.

Maske im Flieger: «Großteil nimmt Rücksicht»

Ob aus Ignoranz, Trotz oder Ideologie: Viele Menschen tragen keine Mund-Nasen-Maske. Gerade im Flugzeug aber ist das besonders wichtig. Eine Kabinen-Chefin schildert, was in der Praxis passiert - und ob der Kaffee-Trick etwas bringt.

300.000 Euro Förderung: Thüringer Schlösser sollen besser vermarktet werden

Mit einer Förderung in Höhe von 300.000 Euro will die Landesregierung die Vermarktung der Schlösser in Thüringen voranbringen. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee übergab am Donnerstag den Förderbescheid an die Stiftung Schloss Friedenstein.

Neue Urlauber und Staatshilfe sollen Corona-Schäden bei Tui ausbügeln

Für den größten Touristikkonzern ist die größte Tourismuskrise etwas Existenzielles. Tui wurde erheblich von den Corona-Folgen getroffen - und hofft, dass das Ärgste bald vorbei ist. Notfalls könnte der Staat einspringen. Vieles hängt aber vor allem an den Verbrauchern.

Der Bayerische Wald wird 50

Der Nationalpark Bayerischer Wald, Deutschlands erster Nationalpark überhaupt, wird im Oktober 50 Jahre alt. Und seit mehr als drei Jahrzehnten gilt hier die Maxime «Natur Natur sein lassen». Eine Erfolgsgeschichte, die Urlauber und Naturliebhaber erfreut.

Milliardenverlust durch Corona-Krise bei Tui

Der Reisestopp wegen der Corona-Pandemie hat den weltgrößten Tourismuskonzern Tui tief in die roten Zahlen gerissen. Weil das Unternehmen im dritten Geschäftsquartal von April bis Juni fast alle Urlaubsreisen absagen musste, verlor Tui unterm Strich rund 1,4 Milliarden Euro.

Tui bekommt weitere Milliardenhilfe

Der größte Reisekonzern war auch das erste Großunternehmen, das zu Beginn der Viruskrise staatliche Unterstützung erhielt. Nun muss der Bund bei Tui nachlegen. Reicht das, um durchs Buchungsloch zu kommen?