Europa-Park plant mit mehr als sechs Millionen Besuchern jährlich

| Tourismus Tourismus

Deutschlands größter Freizeitpark, der Europa-Park in Rust bei Freiburg, rechnet künftig mit mehr als sechs Millionen Besuchern jährlich. Gründe für das erwartete deutliche Gästeplus seien der stetige Ausbau der Angebote sowie die neue Wasserwelt «Rulantica», sagte Inhaber Roland Mack der Deutschen Presse-Agentur. Dieses Jahr werde sich die Besucherzahl erstmals seit Gründung des Parks der Sechs-Millionen-Grenze nähern, vom kommenden Jahr an werde diese dann voraussichtlich deutlich überschritten.

Der Europa-Park in Rust (Ortenaukreis) zählte nach Angaben der Betreiber zuletzt mehr als 5,6 Millionen Besucher jährlich. Die Wasserwelt wird laut Mack am 28. November eröffnen. Allein mit ihr sollen jährlich rund 700 000 Besucher zusätzlich kommen.

Den Vergnügungspark gibt es seit 1975, derzeit läuft die 45. Saison. Er ist nach Angaben des Verbandes Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU) der besucherstärkste Freizeitpark Europas nach dem Disneyland Paris. Gegründet hat ihn Roland Mack, der am Samstag (12. Oktober) 70 Jahre alt wird.

In den Bau der 45 Hektar großen Wasserwelt habe das Unternehmen rund 180 Millionen Euro investiert, sagte Mack. Es handele sich um das aktuell größte private Bauprojekt in Baden-Württemberg. Gebaut werde seit September 2017.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.