Falkensteiner übernimmt Premium-Campingplatz in Salzburg

| Tourismus Tourismus

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG), die ansonsten auch Luxus-Ferienhotels betreibt, übernimmt den Campingplatz Grubhof in St. Martin bei Lofer und erweitert ihr Premium-Campingportfolio somit in einer der Top-Destinationen für Camping-Urlaube.

Im Jahr 2024 wurden auf österreichischen Campingplätzen insgesamt 8,5 Millionen Übernachtungen verzeichnet, was einen neuen Höchststand darstellt und das vierte Rekordjahr in Folge markiert. Deutsche Gäste machten dabei 43 Prozent der Übernachtungen aus, was etwa 3,7 Millionen Übernachtungen entspricht.

Das Bundesland Salzburg ist für Campingurlaub besonders beliebt – die Region punktet mit ihrer Naturkulisse, einem breiten Angebot an Outdoor-Aktivitäten, der Stadt Salzburg als beliebtes Ausflugsziel und zahlreichen Skigebieten – denn auch in der kalten Jahreszeit wird Campen immer beliebter. Auch die Nähe zu Deutschland und die damit verbundene kurze Anreise dürfte ein nicht zu unterschätzender Grund sein. Am stärksten vertreten sind Gäste aus Bayern – das süddeutsche Bundesland stellt den größten Anteil deutscher Campingurlauber in Österreich.

Seit 27 Jahren befindet sich in dieser besonderen Lage, im Salzburger Saalachtal, der renommierte Campingplatz Grubhof in St. Martin bei Lofer. Unter dem neuen Zusatz „managed by Falkensteiner“ wird der mehrfach ausgezeichnete 4-Sterne-Plus-Campingplatz künftig von einer der bekanntesten Tourismusgruppen Österreichs betrieben. Es ist bereits der dritte Premium-Campingplatz im Portfolio der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG), neben Camping Zadar in Kroatien und Camping Lake Blagus in Slowenien.

Ein Vierteljahrhundert Gastgeber mit Herz

Der Campingplatz Grubhof wurde seit 1998 von Robert und Maria Stainer mit großem persönlichem Einsatz und viel Liebe zum Detail geführt. Über 27 Jahre hinweg ist es ihnen gelungen, einen der erfolgreichsten und beliebtesten Campingplätze im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Mit ihrem Gespür für Qualität, Gastfreundschaft und Authentizität haben sie den Grubhof zu einer echten Marke gemacht – und für viele Gäste zu einem zweiten Zuhause.

„Familie Stainer und ihr Team haben mit beeindruckendem Engagement, Weitblick und Feingefühl über fast drei Jahrzehnte hinweg ein echtes Juwel geschaffen. Wir sind dankbar, dass sie uns dieses Lebenswerk anvertrauen“, so Otmar Michaeler, CEO der FMTG. „Wir werden das erfolgreiche Konzept fortführen – mit Respekt vor dem Erreichten und einer klaren Vision für die Zukunft.“

„Der Grubhof ist ein Ort mit Seele – genau solche Plätze suchen wir für unsere zukünftige Marke. Unsere Wurzeln liegen im alpinen Raum, in echter Gastfreundschaft und im verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Menschen. Dass wir diesen besonderen Ort jetzt weiterführen dürfen, freut mich ganz besonders“, ergänzt Erich Falkensteiner, Aufsichtsratsvorsitzender der FMTG.

Und auch der bisherige Eigentümer zeigt sich überzeugt von der Zukunft des Grubhofs unter Falkensteiner: „Die Entscheidung zur Übergabe war keine leichte, aber sie wurde aus voller Überzeugung getroffen. Mit Falkensteiner übergeben wir unseren Campingplatz nicht nur einer erfahrenen Tourismusgruppe, sondern auch einem Familienunternehmen, das Urlaub mit dem gleichen Verständnis lebt wie wir“, so Robert Stainer. „Ich bin überzeugt, dass der Grubhof in besten Händen ist und weiter mit Herz und Qualität geführt wird.“

Für die Gemeinde St. Martin bei Lofer bedeutet die Übernahme eine nachhaltige Stärkung des Tourismusstandorts, wie Bürgermeister Michael Lackner betont: „Mit Falkensteiner kommt eines der führenden Tourismusunternehmen des Landes nach St. Martin. Das bringt nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch neue Impulse für die gesamte Region“, so Bürgermeister Michael Lackner. „Mein großer Dank gilt der Familie Stainer – für 27 Jahre unermüdlichen Einsatz, für ihre Warmherzigkeit im Umgang mit Gästen und für ihr Gespür, einen Platz zu schaffen, der weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt wird. Ihr Lebenswerk hat unsere Tourismusregion nachhaltig geprägt.“

Bis zum offiziellen Launch der neuen Falkensteiner-Campingmarke im Herbst 2025 wird Camping Grubhof unter einer White-Label-Lösung betrieben. Im Zuge des neuen Campingkonzepts der FMTG sind schrittweise Weiterentwicklungen geplant – im Einklang mit Natur und regionaler Verbundenheit.

Zahlreiche Auszeichnungen für Camping Grubhof

Der Camping Grubhof zählt zu den besten Plätzen Europas – zuletzt wurde er im Februar 2025 bei den Overseas Campsite Awards in Birmingham als „Overall Winner 2024“ ausgezeichnet. Die Jury lobte dabei insbesondere die einzigartige Lage im ehemaligen Schlosspark, die außergewöhnliche Infrastruktur und die herzliche Gastfreundschaft. Beim renommierten camping.info Award erreichte Camping Grubhof Platz 4 in Europa und Platz 1 im Bundesland Salzburg.

Für seine nachhaltigen Initiativen wie die Bereitstellung von Glasflaschen für Gäste zur Reduktion von Plastikmüll, eine Photovoltaikanlage sowie öffentliche Ladestationen wurde der Campingplatz mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.