Flughäfen kommen nicht aus Corona-Krise

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Selbst die Herbstferien haben die deutschen Flughäfen nicht aus der Corona-Flaute geholt. Wie erwartet blieben auch im Oktober die Passagierzahlen weit hinter den Vorgaben aus dem Vorjahr zurück. 3,94 Millionen Fluggäste wurden abgefertigt und damit 83,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Flughafenverband ADV am Freitag in Berlin berichtete.

Lichtblick bleibt die Fracht, deren Menge im Oktober 0,6 Prozent über dem Vorjahresmonat lag. Auf die ersten zehn Monate des Jahres gesehen haben die Flughäfen mit 59,2 Millionen Passagieren 72,3 Prozent im Vergleich zu 2019 verloren.

Weitreichende Reisebeschränkungen und Beherbergungsverbote hielten die Menschen weiterhin von Flugreisen ab, erklärte der Verband. Die Luft- und Reisebranche befinde sich faktisch in einem zweiten Corona-Lockdown nach dem Frühjahr.

Laut ADV müssen mehrere Flughäfen den Winter über ums wirtschaftliche Überleben kämpfen. Eine vor zwei Wochen beim Luftverkehrsgipfel anvisierte gemeinsame Finanzspritze des Bundes und der Länder steht noch aus. (dpa)


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