Full Metal Cruise IX erfolgreich beendet

| Tourismus Tourismus

Mehr als drei Jahre mussten sich die Metalheads gedulden, jetzt konnten sie endlich wieder in See stechen: Fünf Tage lang verwandelten sie die Mein Schiff 3 in ein Festival auf See und fuhren auf der wohl lautesten Kreuzfahrt Europas durch die Nordsee mit Stopps in Invergordon und Newcastle. 

Zum Auftakt spielte die schwedische Band Hammerfall auf dem Pooldeck. Auch für den schwedischen Kapitän Per Hard ein Gänsehautmoment: „Hammerfall sind in Schweden eine Legende und begleiten mich musikalisch schon seit vielen Jahren. Jetzt bei ihren Riffs in Bremerhaven endlich wieder mit der Full Metal Cruise abzulegen, war auch für mich ein unglaubliches Erlebnis.“

Die insgesamt 24 Musiker spielten über fünf Tage verteilt auf drei Bühnen. Als Headliner spielten neben Hammerfall auch Apocalyptica. Mit Diamond Head, Skyclad und Satan gingen Urgesteine der britischen Heavy Metal-Szene an Bord. Freunde des Deutschrocks wiederum kamen bei Kärbholz auf ihre Kosten.

Bereits seit 2018 regelmäßig auf der Full Metal Cruise dabei war auch dieses Mal das Comedy-Duo Mundstuhl. Folkig-rockige Klänge schlugen die deutschen Mr. Irish Bastard an. Motörizer feierten ihre „Motörhead Tribute Show“ und mit Mister Misery, Burning Witches und Insanity Alert waren drei der angesagtesten internationalen Newcomer an Bord. Ein ganz besonderes Highlight der Reise: der Auftritt von Eric Fish, bekannt als Subway To Sally-Sänger, und Mendoza auf der Brücke. Nur ausgerüstet mit ihrem Instrument und einem Verstärker gaben sie auf der Brücke im Hafen von Newcastle ein exklusives Konzert, das auf den Bildschirmen übers Kabinen-TV übertragen wurde.  

Die Planungen zur Jubiläumsausgabe im September 2023 laufen bereits, wie Holger Hübner, CEO der Full Entertainment GmbH, an Bord durchblicken ließ.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.