Gesundheitserklärung wird bei USA-Flügen Pflicht

| Tourismus Tourismus

Wer in die USA fliegt, muss ab 4. November eine zusätzliche Gesundheitserklärung abgeben. Darin müssen Reisende bestätigen, dass sie sich in den 21 Tagen vor dem Flug nicht in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben, teilt die zuständige US-Gesundheitsschutzbehörde CDC mit. 

Hintergrund ist der Ebola-Ausbruch in dem afrikanischen Land. Die Maßnahme soll den Angaben nach das Risiko verringern, dass die Infektionskrankheit auf diesen Weg in die Vereinigten Staaten gelangt.

Die Umsetzung liegt nach Angaben der CDC bei den jeweiligen Fluggesellschaften. Sie müssen sicherstellen, dass die Erklärung vorliegt - so wie sie etwa auch das Vorliegen einer gültigen Einreisegenehmigung Esta oder eines gültigen Visums vor dem Boarding prüfen müssen.

Bestätigung während Online-Check-in oder beim Boarding

Die Behörde hat den Airlines empfohlen, die Abgabe dieser Gesundheitserklärung bereits in den Online-Check-in-Prozess zu integrieren, sodass Passagiere das dort erledigen können. Alternativ sollte die Bestätigung spätestens beim Boarding eingeholt werden.

Passagiere, die die Gesundheitserklärung nicht abgeben, dürfen nicht an Bord eines Fluges in die USA gehen, stellt die CDC klar. Die neue Anordnung gilt für alle, die aus dem Ausland in die USA fliegen, unabhängig von der Nationalität und dem Abflugort.

Die Verpflichtung gilt laut der US-Behörde für alle Flüge, die ab 23.59 Uhr Eastern Standard Time (EST) am 3. November abheben. In Deutschland ist es dann schon 5.59 Uhr (MEZ) am 4. November. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

München führt ein Ranking von Fit Reisen zu 177 deutschen Reisezielen an. Auffällig schneiden mehrere kleinere Orte ab: Rottach-Egern und Ofterschwang erreichen die Plätze drei und vier, Bergisch Gladbach und Deidesheim folgen auf den Rängen fünf und sechs.

Die Züge der Deutschen Bahn waren im August zwar etwas pünktlicher unterwegs als zuletzt. Doch wetterbedingte Störungen bei Anlagen führten erneut zu erheblichen Verzögerungen für Fahrgäste.

Im Strandkorb über Sorgen sprechen, beim Spaziergang neue Gedanken fassen: Wie die Tourismusseelsorge Urlauber dabei unterstützen will, die Maske des Alltags abzulegen. Eine Sommerbilanz.

Uber will weltweit rund 3.300 Arbeitsplätze streichen. Besonders Führungskräfte sollen von dem Konzernumbau betroffen sein, während Mittel unter anderem in Fahrdienste, Essenslieferungen und Robotaxis fließen sollen.

Zwei Küsten, viele Seen, sattes Grün und sanfte Hügel. Nicht zu heiß und nur manchmal nass. Schleswig-Holstein gefällt Urlaubern. Doch ein Selbstgänger ist das nicht, wie die Halbjahresbilanz zeigt.

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.