Hacker wollten Reederei Aida erpressen

| Tourismus Tourismus

Die Reederei Aida Cruises musste im Dezember aufgrund eines Hackerangriffes die geplanten Silvesterkreuzfahrten seiner Schiffe „AidaPerla“ sowie „AidaMar“ kurzfristig absagen. Wie jetzt bekannt wurde, ist auf einem infizierten Rechner auch eine Erpresser-Mail gefunden worden. Aida sei aufgefordert worden, mit dem Absender Kontakt aufzunehmen, bestätigte Oberstaatsanwalt Harald Nowack gegenüber der Ostsee-Zeitung. Konkrete Forderungen habe es allerdings nicht gegeben. Die Reederei selbst habe auf die E-Mail nicht reagiert.

Wer für die Cyberattacke verantwortlich ist, ist bis heute unklar. Die Täter hatten Aida Cruises am ersten Weihnachtsfeiertag mit einer Schadsoftware attackiert. Das Programm löste IT-Probleme aus und Mitarbeiter konnten nicht mehr auf die Passagierlisten und Flugdaten der anreisenden Gäste zugreifen. Auch das Bezahlsystem an Bord der Schiffe wurde behindert.

Laut RND ist der Schaden am Buchungssystem noch immer nicht behoben, obwohl bereits Experten eingeschaltet wurden. Außerdem ist unklar, ob Daten aus dem Netzwerk der Reederei kopiert wurden und wer die Täter sind, sagte Nowack gegenüber der Ostsee Zeitung.

Aida Cruises will ab Anfang März wieder mit mehreren Schiffen von Gran Canaria und Mallorca aus in See stechen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Lufthansa startet ihr neues Servicekonzept FOX auf der Langstrecke. Mit einer Investition von 70 Millionen Euro werden die kulinarischen Angebote und die Ausstattung in allen Reiseklassen, von der Business Class bis zur Economy Class, umfassend erneuert.

Die WHO meldet mehrere Fälle einer Atemwegserkrankung auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Der Virus wird durch Nagetier-Kot übertragen, in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb öffnen beliebte Berghütten wieder für die Sommersaison. Wo Wanderer jetzt einkehren und die Aussicht genießen können. Ein Überblick zu fünf möglichen Zielen.

Eine aktuelle Expedia-Studie belegt, dass Reisende pro Trip durchschnittlich 500 US-Dollar für Zusatzkäufe ausgeben. Besonders die Generation Z zeigt sich dabei kauffreudig und offen für neue Marken sowie flexible Zahlungsmodelle.

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.