Hamburg - Zahl der Gäste und Übernachtungen nähern sich Vor-Corona-Werten an

| Tourismus Tourismus

Die Zahl der Gäste und Übernachtungen in Hamburger Beherbergungsbetrieben nähert sich den Vor-Corona-Werten wieder an. So seien im April insgesamt 616 000 Gäste und 1,374 Millionen Übernachtungen gemeldet worden, teilte das Statistikamt Nord am Dienstag mit. Das seien zwar immer noch 37 000 Gäste weniger als im Vor-Corona-April 2019. Die Zahl der Übernachtungen überstieg aber den Wert von 2019 bereits um 29 000. Ein Vergleich mit dem April 2021 ist den Angaben zufolge nicht möglich, weil damals wegen der Corona-Pandemie ein Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste herrschte.

Gäste aus Deutschland buchten im April 2022 in Hamburg 1,126 Millionen Übernachtungen, ausländische Besucherinnen und Besucher 248 000 Nächte. 16,4 Prozent der Gäste kamen demnach aus dem Ausland, die meisten von ihnen aus Dänemark, Schweden, Österreich, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden. In die Erhebung einbezogen waren 422 Beherbergungsstätten mit 76 175 angebotenen Betten. Die durchschnittliche Bettenbelegung betrug 59,7 Prozent, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 2,2 Tage (dpa)

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rheinkirmes in Düsseldorf feiert mit Start in die Kirmessaison 125 Jahre Jubiläum auf der Rheinwiese. Das Volksfest bietet immer noch Neuheiten: Der Veranstalter verspricht in diesem Jahr rund 30 neue Angebote.

Vom Meeresrauschen in den Schlaf gewiegt werden und morgens den Sonnenaufgang über der See beobachten: Schlafstrandkörbe sind beliebt. Über eine Erfolgsgeschichte aus dem Norden.

Eine aktuelle Analyse untersucht die Beliebtheit von 30 Alpendestinationen anhand von Instagram-Followerzahlen und Gastronomiebewertungen. Die Ergebnisse zeigen regionale Unterschiede in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

Eine Umfrage unter Ferienhausvermietern zeigt, dass neben klassischen Verboten auch kurios anmutende Regeln existieren. Diese spezifischen Vorgaben sollen meist die Unterkunft vor Schäden bewahren und den Aufenthalt für alle Gäste sichern.

Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen.

Der Wildes-Wasser-Weg in Bodenmais ist zum schönsten Wanderweg Deutschlands 2026 in der Kategorie Tagestouren gewählt worden. Insgesamt beteiligten sich über 52.000 Personen an der Abstimmung des Wandermagazins.

Das Statistische Bundesamt registriert für das erste Halbjahr 2026 gestiegene Preise für Flugtickets und Pauschalreisen. Dabei zeigen sich je nach Destination teils deutliche regionale Unterschiede bei den Kosten.

Die anhaltende Trockenheit im Hochsommer lässt die Pegelstände des Rheins in Hessen und Rheinland-Pfalz fallen und fallen - für Kabinenschiffe könnte es demnächst eng werden.

Ein aktueller Bericht offenbart wachsende Unterschiede im Reiseverhalten europäischer Nationen. Während Reisende in Deutschland ihre Ausgaben pro Trip erhöhen, setzen britische Urlauber auf eine höhere Frequenz.

Der Deutsche Tourismusverband hat seinen Praxisleitfaden für nachhaltigen Tourismus aktualisiert. Eine Studie zeigt gleichzeitig, dass zwar ein hohes Bewusstsein herrscht, aber oft personelle und finanzielle Kapazitäten fehlen.