Hamburger Hauptbahnhof soll spektakulär erweitert werden

| Tourismus Tourismus

Mit 550.000 Fahrgästen am Tag hat der Hamburger Hauptbahnhof seine Kapazitätsgrenze erreicht. Nun hat die Deutsche Bahn spektakuläre Pläne für eine Erweiterung vorgestellt. Die „Machbarkeitsstudie Hamburg Hauptbahnhof“ sehe laut NDR eine Verlängerung der denkmalgeschützten Bahnhofshalle um rund 70 Meter vor, zudem soll ein riesiges Dach sogar die davorliegende Straße überspannen. 

Medienberichten zufolge könnten die Fahrgäste dann unter dem 37 Meter hohen Glasdach wetterunabhängig in den Nahverkehr umsteigen. Neben der Entzerrung der Personenströme würden sie den Kunden so auch mehr Aufenthaltsqualität liefern, erklärte Oliver Hasenkamp, der Leiter der Projektentwicklung, dem Norddeutschen Rundfunk. Doch damit nicht genug: So sollen auch ein Hochhaus und gläserne Markthallen entstehen. Wie der NDR berichtet, lehne die Stadt dies aus Denkmalschutzgründen jedoch ab.
 

Ob die Pläne tatsächlich umgesetzt werden, ist allerdings noch unklar. Die Machbarkeitsstudie ist leidglich ein Teil eines Gestaltungswettbewerbs. Der nächste Schritt sieht einen internationalen Wettbewerb zur Ausgestaltung vor. Auch die Finanzierung muss noch mit der Stadt geklärt werden. Zudem sorgte der Zeitrahmen bereits für Kritik: Das Problem sei, dass das alles viel zu lange dauere, kommentierte ein CDU-Politiker. Das sieht auch die Linke so: Sie würden von 2030 reden. Das sei, was sie am meisten störe, so Heike Sudmann laut NDR.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Venedigs neuer Bürgermeister Venturini bringt eine deutliche Erhöhung der Eintrittsgebühr für Tagesbesucher ins Spiel - auf bis zu 50 Euro. In der Lagunenstadt sorgt der Vorstoß für Wirbel.

Ob liegen gelassen oder geklaut: Wer im Urlaub plötzlich ohne Pass dasteht, sollte handeln. Denn spätestens bei der Rückreise kann es sonst bei Grenzkontrollen zu großen Problemen kommen. Was ist zu tun?

Vom Harz-Ausflug bis zum Bauhaus-Besuch: Gäste haben in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 3,6 Milliarden Euro ausgegeben. Vor allem Tagesreisende sorgen für Umsatz.

Eine bundesweite Auswertung zeigt, dass naturnahe und vereinsgetragene Freibäder in mittelgroßen Städten die höchste Zufriedenheit erzielen. Das Dresdner Zschonergrundbad verteidigt dabei zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.

Ein Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Check Point zeigt einen Anstieg der Cyberangriffe in der Reisebranche um 24 Prozent im Mai 2026. Betrüger nutzen dabei zehntausende gefälschte Internetadressen, um gezielt Daten von Urlaubern abzugreifen.

Eine Studie von Helvetia Österreich belegt, dass 56 Prozent der Österreicher den Sommerurlaub mit dem eigenen Pkw planen. Während technische Checks vor allem von der älteren Generation durchgeführt werden, führen unbekannte Routen insbesondere bei jüngeren Fahrern zu Stress.

Four Seasons Yachts erweitert ihre Flotte und plant für das Jahr 2028 die Inbetriebnahme der neuen Yacht Four Seasons II. Das Schiff wird mit 79 Suiten ausgestattet sein, zu denen auch wohnraumähnliche Unterkünfte auf den oberen Decks gehören.

Airbnb und der Deutsche Tourismusverband fördern ländliche Tourismusprojekte in Deutschland mit insgesamt einer Million Euro. Bewerbungen für den Wettbewerb NaturMomente können bis zum 9. September 2026 eingereicht werden.

Eine Umfrage zeigt, dass deutsche Urlauber verstärkt geringere Nebenkostenbudgets für Verpflegung und Ausflüge an ihren Urlaubsorten einplanen. Während die Summen bis zu 500 Euro pro Person deutlich an Relevanz gewinnen, sinkt der Anteil höherer Budgets spürbar.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus sieht den internationalen Deutschlandtourismus trotz geopolitischer Unsicherheiten auf stabilem Kurs. Aktuelle Daten und Branchenumfragen deuten laut DZT auf eine anhaltende Nachfrage in wichtigen Auslandsmärkten hin.