Hapag-Lloyd testet Bio-Kraftstoff mit altem Frittenfett aus der Gastronomie

| Tourismus Tourismus

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd testet auf einem ihrer Schiffe einen Biokraftstoff, der zu 20 Prozent aus gebrauchten Speiseölen und -fetten aus der Gastronomie stammt. Der Treibstoff «B20» solle die CO2-Emissionen des Containerschiffs «Montreal Express» um bis zu 90 Prozent senken, teilte Hapag-Lloyd am Montag in Hamburg mit.

Bei dem Test will Hapag-Lloyd Erfahrungen und Informationen über die Eigenschaften des Treibstoffs in der Praxis sammeln. Sollte «B20» keine nachteiligen Auswirkungen auf den Schiffsbetrieb haben, könnte der Bio-Kraftstoff künftig auch in anderen Schiffen der Hapag-Lloyd-Flotte eingesetzt werden. Die Reederei will die spezifischen CO2-Emissionen bis zum Ende dieses Jahres um 50 Prozent gegenüber 2008 senken.

Die «Montreal Express» ist mit einer Tragfähigkeit von 4400 Standardcontainern (TEU) und einer Länge von 294 Metern ein mittelgroßes Containerschiff. Sie verkehrt im Liniendienst zwischen Europa und Kanada.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rheinkirmes in Düsseldorf feiert mit Start in die Kirmessaison 125 Jahre Jubiläum auf der Rheinwiese. Das Volksfest bietet immer noch Neuheiten: Der Veranstalter verspricht in diesem Jahr rund 30 neue Angebote.

Vom Meeresrauschen in den Schlaf gewiegt werden und morgens den Sonnenaufgang über der See beobachten: Schlafstrandkörbe sind beliebt. Über eine Erfolgsgeschichte aus dem Norden.

Eine aktuelle Analyse untersucht die Beliebtheit von 30 Alpendestinationen anhand von Instagram-Followerzahlen und Gastronomiebewertungen. Die Ergebnisse zeigen regionale Unterschiede in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

Eine Umfrage unter Ferienhausvermietern zeigt, dass neben klassischen Verboten auch kurios anmutende Regeln existieren. Diese spezifischen Vorgaben sollen meist die Unterkunft vor Schäden bewahren und den Aufenthalt für alle Gäste sichern.

Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen.

Der Wildes-Wasser-Weg in Bodenmais ist zum schönsten Wanderweg Deutschlands 2026 in der Kategorie Tagestouren gewählt worden. Insgesamt beteiligten sich über 52.000 Personen an der Abstimmung des Wandermagazins.

Das Statistische Bundesamt registriert für das erste Halbjahr 2026 gestiegene Preise für Flugtickets und Pauschalreisen. Dabei zeigen sich je nach Destination teils deutliche regionale Unterschiede bei den Kosten.

Die anhaltende Trockenheit im Hochsommer lässt die Pegelstände des Rheins in Hessen und Rheinland-Pfalz fallen und fallen - für Kabinenschiffe könnte es demnächst eng werden.

Ein aktueller Bericht offenbart wachsende Unterschiede im Reiseverhalten europäischer Nationen. Während Reisende in Deutschland ihre Ausgaben pro Trip erhöhen, setzen britische Urlauber auf eine höhere Frequenz.

Der Deutsche Tourismusverband hat seinen Praxisleitfaden für nachhaltigen Tourismus aktualisiert. Eine Studie zeigt gleichzeitig, dass zwar ein hohes Bewusstsein herrscht, aber oft personelle und finanzielle Kapazitäten fehlen.