Hohe Besucherfrequenz zum Auftakt der CMT 2026 in Stuttgart

| Tourismus Tourismus

Die Urlaubsmesse CMT 2026 verzeichnete an ihrem ersten Veranstaltungswochenende einen regen Zuspruch. Insgesamt besuchten rund 72.000 Personen das Gelände der Messe Stuttgart, um sich über touristische Angebote und mobile Freizeit zu informieren. Im Fokus standen dabei insbesondere die Sonderschau für Fahrrad- und Wanderreisen sowie der erweiterte Bereich für Fahrzeugtechnik und Zubehör.

Schwerpunkt auf Technik und Aktivurlaub

Ein wesentlicher Faktor für das Besucheraufkommen war die neu konzipierte Paul Horn Halle, in der die Messeleitung das bislang umfangreichste Angebot an Technik und Zubehör präsentierte. Parallel dazu stieß die Tochtermesse für Radfahrer und Wanderer auf Interesse, die in diesem Jahr durch einen speziellen Gemeinschaftsbereich ergänzt wurde. Dieses Format steht Interessierten noch bis zum Montag offen.

Nachfrage im Caravaning-Sektor stabil

Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen zeigt sich die Caravaning-Branche zum Messebeginn zufrieden. Alexander Ege, Direktor Messen und Events bei der Messe Stuttgart, berichtet von einer kontinuierlichen Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen. Besonders das Preissegment zwischen 70.000 und 90.000 Euro steht demnach im Fokus der Käufer.

Internationale Beteiligung und Fachprogramm

Als diesjährige Partnerregionen fungieren Angola und die Grand Tour de Catalunya, die ihre Reiseziele mit kulturellen und kulinarischen Präsentationen vorstellen. Neben dem Publikumsverkehr dient die CMT auch als Plattform für den fachlichen Austausch. Am Montag stehen der Tourismus Tag Baden-Württemberg sowie Fachkonferenzen zur Nachhaltigkeit und die Jahrespressekonferenz des Caravaning Industrie Verbandes auf der Agenda.

Ausblick auf das zweite Messewochenende

Für den weiteren Verlauf der bis zum 25. Januar dauernden Messe kündigen die Veranstalter zusätzliche Themenschwerpunkte an. Ab dem zweiten Wochenende ergänzen die Bereiche Kreuzfahrt und Schiffsreisen, Golf und Wellness sowie das Thema Selbstausbau das Portfolio. Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, sieht in den ersten Zahlen eine Bestätigung für die Bedeutung der Messe als Wirtschaftsfaktor. „Der starke Auftakt der CMT 2026 unterstreicht die anhaltend hohe Reiselust und die zentrale Rolle der Messe für die Branche“, so Bleinroth zum Abschluss des ersten Wochenendes.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der HelloSafe Safety Index 2026 zeigt ein klares Bild der globalen Sicherheitslage: Europa bleibt die stabilste Region für den Tourismus, angeführt von Island und der Schweiz. Deutschland und Österreich sichern sich Plätze in den Top 15.

Eine aktuelle Postbank-Umfrage zeigt, dass zwei Drittel der Deutschen 2026 verreisen wollen, obwohl gestiegene Lebenshaltungskosten viele zum Sparen zwingen. Die Finanzierung erfolgt dabei überwiegend aus Ersparnissen, während Bargeld das bevorzugte Zahlungsmittel bleibt.

Eine aktuelle Analyse der Google-Maps-Bewertungen zeigt, welche europäischen Städte bei Touristen besonders hoch im Kurs stehen. Während Dresden das deutsche Ranking anführt, dominieren osteuropäische Städte wie Plowdiw und Prag den internationalen Vergleich.

Ein Spaziergang auf der zugefrorenen Ostsee, ein von Eis umschlossener Leuchtturm: Die extreme Kälte hat in diesem Jahr für eine ganz besondere Küstenkulisse gesorgt. Zieht das auch mehr Gäste an?

Eine YouGov-Studie im Auftrag des BTW belegt eine stabile Reiselust der Deutschen für 2026. Während klassische Urlaubsformen wie Bade- und Städtereisen dominieren, zeigt sich bei jüngeren Zielgruppen ein wachsendes Interesse an der Kombination von Arbeit und Urlaub. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das entscheidende Kriterium bei der Buchung.

Tui überrascht zum Winteranfang mit starken Zahlen – und denkt um. Der Reisekonzern will wieder stärker ins Geschäft mit günstigen Pauschalreisen einsteigen. Geplant ist eine neue Marke.

Über fünf Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr Sehenswürdigkeiten der Bayerischen Schlösserverwaltung besucht. Neuschwanstein schauten sich zuletzt jedoch weniger Menschen an als noch vor einigen Jahren. Warum?

Auch zum 100-jährigen Bestehen drohen bei der Lufthansa Streiks. Für diesen Donnerstag sind zeitgleich Arbeitsniederlegungen der Piloten sowie des Kabinenpersonals angekündigt. Details zum Flugplan gibt es bislang noch nicht.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus prognostiziert für das Jahr 2026 ein Wachstum von 3,2 Prozent bei den internationalen Übernachtungen. Trotz eines Rückgangs im Vorjahr durch wegfallende Sondereffekte zeigt sich die internationale Reiseindustrie optimistisch.

Ein neuer Bericht von Google skizziert die Zukunft des Tourismus bis 2050. Prognostiziert werden eine Verdoppelung der internationalen Reisen, eine Verschiebung der Marktmacht Richtung Asien und die vollständige Automatisierung von Buchungsprozessen durch Künstliche Intelligenz.