Hotel auf Schienen? - Bahn will 13 europäische Metropolen verbinden

| Tourismus Tourismus

Mehr Komfort, mehr Service: Gemeinsam mit der Deutschen Bahn (DB) hat die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) am Montag in Hamburg ihre modernisierten Liegewagen präsentiert. Sie sollen in immer mehr Nightjet-Zügen von und nach Hamburg zum Einsatz kommen, teilten beide Bahn-Unternehmen mit.

Insgesamt 22 Sitzwagen aus der Nachtzug-Bestandsflotte der ÖBB wurden dafür zu Multifunktions-Liegewagen umgebaut. Die neu gestalteten 4er-Abteile mit fix montierten Betten sollen insbesondere für Familien den Reisekomfort erhöhen. Auch Fahrräder können mitgenommen werden und es gibt kostenloses WLAN.

«Bis 2026 wollen wir die Nightjet-Reisenden auf jährlich drei Millionen verdoppelt haben», sagte Sabine Stock, Vorständin ÖBB-Personenverkehr. Dabei sei es nicht nur wichtig, neue Destinationen in das europaweite Nachtzugnetz aufzunehmen, sondern auch moderne und bequeme Nachtzüge anzubieten.

Stefanie Berk, Marketing-Vorständin DB Fernverkehr, ergänzte: «Der Nachtzug ist nicht nur ein starkes Symbol für klimafreundliches Reisen, sondern auch für ein vernetztes, grenzenloses Europa». In den nächsten Jahren wolle die Deutsche Bahn zusammen mit anderen Partnerbahnen 13 europäische Metropolen auf der Schiene über Nacht verbinden.

Neben den Verbindungen von und nach Hamburg werden die modernisierten ÖBB-Liegewagen auch auf den Strecken Zürich–Berlin und Zürich–Hamburg und auf den Strecken Innsbruck-München–Köln–Amsterdam und Wien–Köln–Amsterdam zum Einsatz kommen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Venedigs neuer Bürgermeister Venturini bringt eine deutliche Erhöhung der Eintrittsgebühr für Tagesbesucher ins Spiel - auf bis zu 50 Euro. In der Lagunenstadt sorgt der Vorstoß für Wirbel.

Ob liegen gelassen oder geklaut: Wer im Urlaub plötzlich ohne Pass dasteht, sollte handeln. Denn spätestens bei der Rückreise kann es sonst bei Grenzkontrollen zu großen Problemen kommen. Was ist zu tun?

Vom Harz-Ausflug bis zum Bauhaus-Besuch: Gäste haben in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 3,6 Milliarden Euro ausgegeben. Vor allem Tagesreisende sorgen für Umsatz.

Eine bundesweite Auswertung zeigt, dass naturnahe und vereinsgetragene Freibäder in mittelgroßen Städten die höchste Zufriedenheit erzielen. Das Dresdner Zschonergrundbad verteidigt dabei zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.

Ein Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Check Point zeigt einen Anstieg der Cyberangriffe in der Reisebranche um 24 Prozent im Mai 2026. Betrüger nutzen dabei zehntausende gefälschte Internetadressen, um gezielt Daten von Urlaubern abzugreifen.

Eine Studie von Helvetia Österreich belegt, dass 56 Prozent der Österreicher den Sommerurlaub mit dem eigenen Pkw planen. Während technische Checks vor allem von der älteren Generation durchgeführt werden, führen unbekannte Routen insbesondere bei jüngeren Fahrern zu Stress.

Four Seasons Yachts erweitert ihre Flotte und plant für das Jahr 2028 die Inbetriebnahme der neuen Yacht Four Seasons II. Das Schiff wird mit 79 Suiten ausgestattet sein, zu denen auch wohnraumähnliche Unterkünfte auf den oberen Decks gehören.

Airbnb und der Deutsche Tourismusverband fördern ländliche Tourismusprojekte in Deutschland mit insgesamt einer Million Euro. Bewerbungen für den Wettbewerb NaturMomente können bis zum 9. September 2026 eingereicht werden.

Eine Umfrage zeigt, dass deutsche Urlauber verstärkt geringere Nebenkostenbudgets für Verpflegung und Ausflüge an ihren Urlaubsorten einplanen. Während die Summen bis zu 500 Euro pro Person deutlich an Relevanz gewinnen, sinkt der Anteil höherer Budgets spürbar.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus sieht den internationalen Deutschlandtourismus trotz geopolitischer Unsicherheiten auf stabilem Kurs. Aktuelle Daten und Branchenumfragen deuten laut DZT auf eine anhaltende Nachfrage in wichtigen Auslandsmärkten hin.