Italiens Tourismusminister hofft auf schnellen Neustart im Sommer

| Tourismus Tourismus

Italiens Tourismusminister Massimo Garavaglia rechnet mit einem raschen Neustart des Tourismus in dem Mittelmeerland in diesem Sommer. Allerdings sei für 2021 noch keine Rückkehr zum Reisegeschäft wie im Jahr vor der Pandemie zu erwarten, sagte der Politiker am Dienstag in Rom vor der Auslandspresse.

Der Minister von der rechten Lega-Partei nannte keinen konkreten Fahrplan der Regierung von Mario Draghi für die Branche. Der werde bald kommen. Er hoffe, dass es bis Anfang Juni Grund zum Feiern in dem Urlaubsland gebe, sagte er. In Italien machte der Tourismus vor der Corona-Krise rund 13 Prozent der Wirtschaftskraft aus.

Das Land setze auf die rasche Einführung des europäischen Gesundheitspasses, in dem etwa die Corona-Impfungen eingetragen sein sollen, unterstrich Garavaglia. Derzeit gelten innerhalb Italiens zum Corona-Schutz weiter Reisebeschränkungen. Außerdem verlängerte die Regierung in Rom die internationalen Quarantäne-Regeln für andere EU-Europäer.

Eigentlich sollte die kurzfristige Verschärfung der Quarantäne-Vorschriften nur bis 6. April greifen. Jetzt gilt für Einreisen auch aus EU-Staaten nach Italien weiter, dass zusätzlich zu einem Corona-Test bei der Abreise fünf Tage Quarantäne vorgeschrieben sind plus ein zweiter Corona-Test danach. Gesundheitsminister Roberto Speranza hatte die Maßnahme Ende letzter Woche bis 30. April verlängert. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Positionierung der Marke Reiseland Deutschland im Ausland stärkt Perspektiven im Incoming

Corona bleibt 2021 der wichtigste Einflussfaktor für internationale Kunden bei der Reiseentscheidung. Laut IPK International steht Deutschland beim Sicherheitsimage weiterhin auf dem ersten Platz.

Geimpfte EU-Bürger müssen in England ab 2. August nicht mehr in Quarantäne

Vollständig geimpfte EU-Bürger müssen bald in England nach der Einreise nicht mehr in Quarantäne gehen. Bislang galt für ausländische Reisende aus Ländern von der gelben Liste - auf der auch Deutschland trotz niedriger Corona-Zahlen weiterhin steht - eine strikte Quarantänepflicht.

Fast jeder zweite Deutsche bucht Urlaub online

44 Prozent der Deutschen buchen in der Regel einzelne Urlaubsleistungen oder ganze Pauschalreisen online. Kaum weniger beliebt ist der Gang ins Reisebüro, den vier von zehn Urlaubsuchenden wählen. Große Unterschiede gibt es im Altersvergleich.

Nach Hochwasser: Reise-Stornierungen in NRW auch in nicht betroffenen Regionen

Das Hochwasser hat Auswirkungen auf Hotelbuchungen auch in den nicht überfluteten Regionen von NRW. Der Tourismusverband berichtet von Stornierungen im gesamten Reiseland. Dabei sei eine Geschäftsbelebung nach den Corona-Einbrüchen gerade jetzt besonders wichtig.

Hapag-Lloyd Cruises lässt bald nur noch Geimpfte an Bord

Kreuzfahrten auf den Schiffen von Hapag-Lloyd Cruises (HLC) werden ab Herbst nur noch für vollständig Geimpfte möglich sein. Das betreffe alle Gäste ab 18 Jahren bei Reiseantritt, informiert die Reederei auf ihrer Webseite.

Deutsche sind reiselustiger denn je

Der Online-Reisevermittler Opodo hat in seiner neuesten Studie danach gefragt, wie es um die Urlaubslust der Deutschen im aktuellen Kontext von steigendem Impferfolg und der wachsenden Nachfrage nach trauten Urlaubsstunden steht.

Reisewirtschaft: „Impfung bedeutet verlässliche Reiseplanung“

Vor dem Hintergrund der stagnierenden Impfbereitschaft in Deutschland betonen die Verbände der Luftverkehrs- und Reisewirtschaft die entscheidende Rolle des Impfens für einen unbeschwerten Urlaub und für die schrittweise Rückkehr zur Normalität.

Was ein Virologe zu Urlaub im Hochinzidenzgebiet sagt

In Spanien und den Niederlanden sind die Corona-Zahlen deutlich gestiegen. Was ist von Urlaub in einem Hochinzidenzgebiet zu halten? Das sagt der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit dazu.

Hamburg: Fluggäste rebellieren und erzwingen Start in der Nacht

250 Passagiere, darunter Kinder und alte Menschen, warten am Hamburger Flughafen 24 Stunden auf ihren Abflug. Dann erfahren sie, dass ihre Maschine wegen Lärmschutz nicht starten darf. Dann kam es zu massiven Protesten und einer Ausnahmegenehmigung.

Baden-Baden, Bad Ems, Bad Kissingen, Mathildenhöhe: neue Welterbestätten in Deutschland

Als Welterbe gelten Kultur- und Naturstätten von herausragendem universellen Wert. Die Unesco verlieh den Kurorten Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen sowie der Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt die begehrte Auszeichnung. Wer kann sonst noch hoffen?