Jeder vierte Deutsche wählt Urlaubsziel aufgrund niedriger Kosten

| Tourismus Tourismus

Die Wahl für ein bestimmtes Urlaubsziel wird von vielen Faktoren beeinflusst, u.a. von der Erreichbarkeit & Anbindung oder dem Angebot vor Ort. Auch der Preis spielt eine sehr entscheidende Rolle. Jeder vierte Deutsche (24 Prozent) sagt, dass niedrige Kosten, beispielsweise bei Flügen, Hotels oder Aktivitäten, den Ausschlag bei der Auswahl des Urlaubszieles ihres letzten Urlaubs gegeben haben. Dies ist im internationalen Vergleich ein geringer Anteil: Nur US-Amerikaner (23 Prozent), Marokkaner (22 Prozent) und Italiener (16 Prozent) sagen dies seltener. Der internationale Durchschnitt in 24 untersuchten Märkten liegt hier bei 31 Prozent.

Preis-Leistungsverhältnis weltweit wichtigstes Auswahlkriterium

44 Prozent aller Befragten weltweit geben an, dass sie auf das Preis-Leistungsverhältnis bei der Auswahl des Urlaubsziels ihres letzten Urlaubs geachtet haben. Damit ist dies für alle Befragten in 24 Ländern das wichtigste Auswahlkriterium. Unter Deutschen sagen dies 51 Prozent, womit dieses Kriterium auch hierzulande am wichtigsten für die Wahl des Reiseziels ist.

Das im internationalen Vergleich zweitwichtigste Auswahlkriterium ist die Temperatur bzw. das Klima am Urlaubsort (43 Prozent). Dies sagt in Deutschland jeder Dritte (33 Prozent).

Diese Ergebnisse basieren auf Daten von YouGov Global Profiles vom April 2022. Befragt wurden mehr als 260.000 Personen in 24 Ländern. Mit YouGov Global Profiles können anhand von mehr als 1.000 einheitlich erhobenen Fragen in 43 Ländern weltweit Zielgruppen in den für Unternehmen wichtigsten Märkten analysiert werden. Das Tool trackt die Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Einstellungen von Verbrauchern weltweit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Für Besucher ändert sich das jetzt - doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Studie von Booking.com verdeutlicht Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach nachhaltigem Reisen und dem tatsächlichen Handeln der verschiedenen Generationen.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen in das Jahr 2026 gestartet. Besonders die Regionen Rheinhessen, Mosel-Saar und Ahr legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Deutsche Reiseverband hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis Ecotrophea 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und lokalen Gemeinden.

Eine neue Umfrage belegt, dass 34 Prozent der Deutschen ihren Sommerurlaub aufgrund begrenzter Budgets einschränken oder ganz darauf verzichten müssen. Dabei spielt die laufende Kostenkontrolle für die Mehrheit der Reisenden eine entscheidende Rolle.

Fertitta Entertainment hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Caesars Entertainment geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 17,6 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden.

Tourismusunternehmen rund um den Bodensee ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz zum Saisonstart 2026. Vor allem Schifffahrt, Freizeitziele und Bergbahnen melden stabile oder steigende Besucherzahlen.

Die Engpässe bei der Kerosinversorgung durch die Straße von Hormus sollen für Passagiere in Deutschland ohne Folgen bleiben. Der Flug in den Urlaub sei garantiert, versichern verschiedene Anbieter.

Trotz Rekord-Übernachtungszahlen 2025 steckt die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen in einem Stimmungstief: Vor allem hohe Kosten für Energie und Lebensmittel sorgen viele Betriebe – doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 83 Prozent der Briten Interesse an Reisen zu literarischen Schauplätzen oder Filmdrehorten haben. Dabei spielen besonders die Identifikation mit Charakteren und die visuelle Präsenz in Medien eine Rolle für die Reiseentscheidung.