Keine Auswirkung von Reisebeschränkungen auf die Verbreitung von Omikron

| Tourismus Tourismus

Brüssel und die International Air Transport Association (IATA) haben die europäischen Regierungen aufgefordert, alle Reisebeschränkungen für vollständig geimpfte und genesene Personen mit einem gültigen Covid-Zertifikat aufzuheben. Die EU-Staaten hatten sich zuvor druf geeinigt, dass vom 1. Februar an nicht mehr entscheidend sein soll, von wo aus eine Reise startet - sondern, ob ein gültiger Impf-, Test- oder Genesenennachweis vorliegt (Tageskarte berichtete).

Studien, die in Finnland und Italien durchgeführt wurden, geben nun Einblick in die Entwicklung der europaweiten Politik zur Aufhebung von Beschränkungen. Die nun veröffentlichte Studie bestätige die Gültigkeit des reisezentrierten Ansatzes und unterstreiche die Ineffizienz der jüngsten Reisebeschränkungen, wie der BusinessTraveller berichtete

Die von Oxera und Edge Health erstellte Analyse zeigt, dass die Testanforderungen vor der Abreise wahrscheinlich unwirksam seien, um die Verbreitung der Omikron-Variante zu stoppen oder einzuschränken. Im Gegensatz dazu führten die Auswirkungen dieser Beschränkungen zu erheblichen und wirtschaftlichen Problemen – nicht nur für die Reise- und Tourismusbranche, sondern für die gesamte europäische Wirtschaft.

Laut Bericht habe die weitere Beibehaltung der Testanforderungen für geimpfte und genesene Reisende vor der Abreise keinerlei Auswirkungen auf die zukünftige Verbreitung der Omikron-Variante. Auch ein früherer Beginn dieser Beschränkungen hätte die Ausbreitung weder gestoppt noch erheblich eingeschränkt. Dies hängt damit zusammen, dass Varianten weit vor dem Zeitpunkt zirkulieren, an dem sie identifiziert werden, weshalb sowohl die WHO als auch das ECDC Reisebeschränkungen im Allgemeinen als unwirksam erachten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.