Komodo-Nationalpark lässt im August wieder Ausländer rein

| Tourismus Tourismus

Der für seine mächtigen Warane berühmte Komodo-Nationalpark in Indonesien öffnet Mitte August wieder für ausländische Gäste - jedoch nur unter strikten Auflagen. Nach fünfmonatiger Schließung wegen der Corona-Pandemie dürfen seit dem 6. Juli bereits wieder lokale Besucher auf die östlich von Bali gelegene Insel. Ab dem 15. August werden auch Ausländer zugelassen, die sich seit dem Beginn der Viruskrise in Indonesien aufgehalten haben.

Alle Besucher müssten einen Mund-Nasen-Schutz tragen und strikte Abstandsregeln einhalten, sagte der Leiter des Parks, Lukita Awang Nistyantara, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. «Wir warten noch auf eine Entscheidung der Zentralregierung, wann wir wieder vollständig für ausländische Touristen öffnen können.»

Das indonesische Tourismusministerium hatte im vergangenen Jahr angekündigt, ab 2021 eine Jahresgebühr von 1.000 US-Dollar für Gäste des Nationalparks einführen zu wollen. Ob die Pläne weiter durchgesetzt werden, ist noch nicht klar. Wer das Geld nicht ausgeben möchte, könnte die Komodowarane aber weiterhin auf der Nachbarinsel Rinca ohne Mitgliedskarte sehen. 

Die auch als Komododrachen bekannten Tiere werden bis zu drei Meter lang und mehr als 70 Kilogramm schwer und gelten als die größten Echsen der Welt. Ausgangspunkt für Touren ist die Insel Flores mit ihrem Küstenort Labuan Bajo. Jährlich kamen bisher etwa 10.000 Touristen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.