Kreuzfahrtriese Carnival erleidet Umsatzeinbruch um 99,5 Prozent

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Die Corona-Pandemie hat das Geschäft des US-Kreuzfahrtriesen Carnival im Sommer praktisch zum Erliegen gebracht. Im dritten Quartal brachen die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um 99,5 Prozent von 6,5 Milliarden auf 31 Millionen Dollar ein, wie das Unternehmen am Donnerstag in Miami mitteilte. Unterm Strich verbuchte der Mutterkonzern der deutschen Aida Cruises einen Verlust von 2,9 Milliarden Dollar (2,5 Mrd Euro). Vor einem Jahr stand noch ein Gewinn von 1,8 Milliarden Dollar zu Buche.

Für etwas Hoffnung sorgt immerhin, dass sich die Buchungen für die zweite Jahreshälfte 2021 laut Carnival gut entwickeln. Doch vorerst wird die Leidenszeit anhalten: Im vierten Quartal rechnet der Konzern damit, pro Monat im Schnitt 530 Millionen Dollar zu verlieren. Liquiditätsengpässe gibt es indes nicht, Ende August verfügte Carnival über Barmittel von 8,2 Milliarden Dollar. Der Branchenriese war in der Corona-Krise durch Virus-Ausbrüche auf einigen Schiffen schon recht früh in die Schlagzeilen und in die Kritik geraten. (dpa)


 

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