Lebenslanges Inselverbot für prügelnde Mallorca-Urlauber?

| Tourismus Tourismus

Auf Mallorca plant die neue Balearen-Regierung drastische Maßnahmen, um den unkontrollierten Alkoholkonsum und die Schlägereien auf der Insel einzudämmen. Künftig sollen sich Partygänger auf härtere Strafen einstellen. Das neue Dekret sieht vor, dass randalierende Touristen möglicherweise ein Inselverbot erhalten könnten.

Die aktuelle Regierung der Balearen, die seit diesem Jahr im Amt ist, verfolgt eine härtere Linie gegenüber pöbelnden Touristen. Der neue Tourismus-Minister Jaume Bauzà möchte dem respektlosen Verhalten einiger Gäste ein Ende bereiten.

Wie unter anderem die Zeitung „Blick“ berichtet, hält Bauzà die aktuell geltenden „Benimm-Regeln“ für Touristen sowie das „Dekret gegen den Exzess-Tourismus“ für gescheitert. Stattdessen will er mit einem neuen Gesetz dafür sorgen, dass pöbelnde Touristen härter bestraft werden – und das nicht nur am Ballermann, sondern auf der gesamten Insel. Bei Verstößen könnten Touristen dann aus ihren Hotels verwiesen werden. Im Wiederholungsfall könnte ihnen sogar ein lebenslanges Inselverbot drohen.

Die Regelungen sollen leichter gegenüber britischen Touristen durchgesetzt werden können, da Großbritannien nicht mehr zur Europäischen Union gehört. Langfristig sollen jedoch auch EU-Bürger zur Rechenschaft gezogen werden können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.