«Lonely Planet» empfiehlt Europa-Touristen Stuttgarts Stadtbibliothek und Berlin-Lichtenberg

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In Zeiten von Instagram und Co. verändert sich das Reiseverhalten - viele sind heute in erster Linie auf der Suche nach ganz ungewöhnlichen Erlebnissen und tollen Fotomotiven. Diesen Trend hat die Reiseführermarke «Lonely Planet» nun aufgenommen und präsentiert das Listenbuch «Lonely Planets 1000 einmalige Erlebnisse Europa».

Darin gibt es neuartige Kategorien (50 Themen-Kapitel), die auch viel Außergewöhnliches präsentieren statt der üblichen Sehenswürdigkeiten - so zum Beispiel den Brauch der Viehscheid (Almabtrieb) in Allgäuer Orten wie Oberstdorf, Pfronten und Bad Hindelang. Im Kapitel «Wo Bücher glanzvoll träumen» wird zum Beispiel die 2011 eröffnete strahlend weiße Stuttgarter Stadtbibliothek des koreanischen Architekten Eun Young Yi genannt. Die Passage «Die geheimen Stars unter den Städten» empfiehlt eben nicht Paris, London, Rom oder Berlin, sondern Sarajevo, Graz, Porto, Tirana und Triest.

Das Buch zeige «Europa als Kaleidoskop faszinierender Reiseerlebnisse», heißt es vom Verlag Mairdumont in Ostfildern bei Stuttgart. Im Kapitel «Coole Neighbourhoods» kommt zum Beispiel neben Chueca in Madrid und der Langstrasse in Zürich der Weitlingkiez in Berlin-Lichtenberg vor. Die Passage «Jetzt wird's wild» empfiehlt die Hohe Tatra in Polen und der Slowakei und das norwegische Spitzbergen.

Die Seiten «Bloß kein Fachwerk mehr» zeigen neben der Elbphilharmonie in Hamburg den Lütticher Bahnhof Liège-Guillemins in Belgien. Der Teil «Wo Kaffee am schönsten schmeckt» stellt neben dem New-York-Café in Budapest auch Kaffeehäuser in Leipzig wie das Grundmann und das Riquet vor.

Auf den Seiten «In Europas Straßen und Gassen» steht beispielsweise die mega-enge Spreuerhofstraße in Reutlingen. In der Kategorie «Nur für Fußgänger» kommt zum Beispiel der Thüringer Höhenweg Rennsteig vor, das Insel-Kapitel «Europa im Kleinformat» präsentiert unter anderem die autofreie Ostsee-Insel Hiddensee.

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