Lufthansa und Google: Check-in bald per Sprachroboter

| Tourismus Tourismus

Die Lufthansa Group will künftig enger mit dem Tech-Giganten Google zusammenarbeiten. Die oberste Vertriebschefin des Lufthansa-Konzerns, Heike Birlenbach, treibt ein erstes gemeinsames Produkt voran: den Check-in-Prozess via Sprachroboter Google Assistant. Dabei soll es nicht bleiben.

„Wir machen via Google Assistant das Einchecken per ‚Voice‘ möglich", so Birlenbach gegenüber fvw. Der Service solle bereits im Sommer live gehen. Lufthansa sei dann eine der ersten Fluggesellschaften, die über ein solches Angebot verfüge.

Voraussetzung dafür ist, dass die Lufthansa-Kunden einen Gmail-Account von Google besitzen und auch sonst in der mobilen Welt des amerikanischen Suchmaschinengiganten unterwegs sind. Birlenbach geht davon aus, dass Sprachroboter bald auch zum Vertriebskanal werden. „Bei diesen Entwicklungen wollen wir ganz vorn mit dabei sein“, so die Managerin.

Lufthansa will aber auch weitergehend mit Google zusammenarbeiten und hat deshalb mit dem Tech-Konzern eine strategische Partnerschaft vereinbart. Google soll im Rahmen dessen den Lufthansa-Airlines künftig verstärkt als Techniklieferant dienen.

Zudem will der Konzern künftig Google Analytics gezielt einsetzen, um die Platzierung von Marketing-Aktionen zu optimieren. Mit Hilfe von IT-Lösungen aus dem Hause Google will Lufthansa zudem die Performance der eigenen Websites erhöhen.

Im Gegenzug soll Google Einblicke in die Welt der Airline- und Reisebranche erhalten. Das werde unter anderem über einen intensiven Austausch und gemeinsame Workshops von Mitarbeitern beider Unternehmen sichergestellt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.