Mallorca: Mehr Hotel-Verbote für betrunkene Urlauber aus Deutschland

| Tourismus Tourismus

Die Zahl der Hausverbote für betrunkene Urlauber aus Deutschland steigt an der Playa de Palma offenbar immer weiter an. Vor allem rund um Himmelfahrt war die Anzahl besonders hoch, wie nun das Mallorca Magazin schreibt. Die Gründe für die Hausverbote sind dabei wenig überraschend: Lärmprobleme, unzivilisiertes Verhalten und Vandalismus würden die Hoteliers dazu veranlassen, gleich ganze Gästegruppen von fünf bis zehn Personen aus dem Hotel zu werfen. 


[Keine Nachricht mehr verpassen: Jetzt Tageskarte auf LinkedIn, XINGoder Facebook folgen.]


Sie hätten keine andere Wahl, erklärte demnach ein Vertreter der betroffenen Hotelketten. Sie müssten so handeln, um zu verhindern, dass andere Gäste ihren Aufenthalt im Hotel abbrechen. Wie der Sprecher zudem sagte, würden auch den anderen Hoteliers die Namen der Kunden mitgeteilt, damit diese nicht in einem Hotel in der Nähe der Playa de Palma übernachten könnten.

Das Tourismusministerium stehe laut MM ebenfalls auf der Seite der Hoteliers: Es sei bedauerlich, dass das Engagement eines Teils der Unternehmer der Playa de Palma, ihre Betriebe umzugestalten, nicht von allen unterstützt werde. Ein Wandel im Tourismus könne nur durch gemeinsames Handeln der Hoteliers und Geschäftsleute erreicht werden. Ziel sei es, diese Art von Tourismus zu beseitigen. Die Hoteliersvereinigung forderte zudem eine erhöhte Polizeipräsenz. 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Für Besucher ändert sich das jetzt - doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Studie von Booking.com verdeutlicht Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach nachhaltigem Reisen und dem tatsächlichen Handeln der verschiedenen Generationen.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen in das Jahr 2026 gestartet. Besonders die Regionen Rheinhessen, Mosel-Saar und Ahr legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Deutsche Reiseverband hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis Ecotrophea 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und lokalen Gemeinden.

Eine neue Umfrage belegt, dass 34 Prozent der Deutschen ihren Sommerurlaub aufgrund begrenzter Budgets einschränken oder ganz darauf verzichten müssen. Dabei spielt die laufende Kostenkontrolle für die Mehrheit der Reisenden eine entscheidende Rolle.

Fertitta Entertainment hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Caesars Entertainment geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 17,6 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden.

Tourismusunternehmen rund um den Bodensee ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz zum Saisonstart 2026. Vor allem Schifffahrt, Freizeitziele und Bergbahnen melden stabile oder steigende Besucherzahlen.

Die Engpässe bei der Kerosinversorgung durch die Straße von Hormus sollen für Passagiere in Deutschland ohne Folgen bleiben. Der Flug in den Urlaub sei garantiert, versichern verschiedene Anbieter.

Trotz Rekord-Übernachtungszahlen 2025 steckt die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen in einem Stimmungstief: Vor allem hohe Kosten für Energie und Lebensmittel sorgen viele Betriebe – doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 83 Prozent der Briten Interesse an Reisen zu literarischen Schauplätzen oder Filmdrehorten haben. Dabei spielen besonders die Identifikation mit Charakteren und die visuelle Präsenz in Medien eine Rolle für die Reiseentscheidung.