Mehr Berliner wollen im Sommer verreisen

| Tourismus Tourismus

Auf eine Urlaubsreise freuen sich in diesem Jahr wieder deutlich mehr Menschen in Berlin. Rund doppelt so viele wie 2021 wollen laut einer Umfrage wieder im Sommer verreisen.

Bis Anfang Juni hatten 57 Prozent der Befragten konkrete Reisepläne, wie die Berliner Sparkasse am Montag mitteilte. 2021 und 2020 lag die Zahl demnach bei je etwas mehr als einem Viertel. «Die Reiselust der Berlinerinnen und Berliner steigt wieder spürbar an», hieß es.

15 Prozent wollten zwischen Juni und September spontan entscheiden, ob sie in den Urlaub führen. Wer bis Anfang Juni schon Pläne hatte, schaute dabei laut Umfrage teilweise auf die steigenden Preise: So habe ein Fünftel von ihnen eine Reise gebucht, die kostenlos stornierbar sei. 22 Prozent wollten kürzer verreisen oder hätten eine andere Unterkunft gebucht als üblich.

«Insbesondere seit Beginn der Pandemie, aber auch schon in den Vorjahren haben viele Berlinerinnen und Berliner Geld zur Seite gelegt», erklärte die Sparkasse. «Dieser Puffer zahlt sich jetzt aus».

Das mit Abstand beliebteste Ziel sei - ähnlich wie 2021 und 2020 - weiter Deutschland (39 Prozent). Dahinter landeten Italien, Spanien und die Türkei. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.