Messeverband fordert Antigen-Tests statt Quarantäne

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Die Weltmesseorganisation UFI (Union des Foires Internationales) hat sich für eine Rückkehr in den Messebetrieb unter Einbeziehung von sogenannten Antigen-Tests ausgesprochen. «Diese schnellen Tests liefern die beste Lösung, um ein sicheres Umfeld für geschäftliche Veranstaltungen zu schaffen», sagte UFI-Präsidentin Mary Larkin. Sie appellierte an Regierungen, in der Geschäftswelt eine «Testen vor Quarantäne»-Strategie zu befolgen.

Bei Antigen-Tests werden in Abstrichproben charakteristische Viren-Proteine erkannt. Die Methode gilt zwar als weniger zuverlässig als viele der bislang üblichen PCR-Tests auf Viren-Erbgut, dafür aber oft als schneller und günstiger. Erste Antigen-Tests für die Anwendung durch medizinisches Fachpersonal sind in Deutschland bereits auf dem Markt.

Handelsmessen und Ausstellungen seien organisierte Veranstaltungen und keine unorganisierten Massen-Zusammenkünfte, sagt Larkin. In den vergangenen Monaten hätten vor allem in Asien, dem Nahen Osten und Europa viele Handelsmessen unter Einhaltung von Schutzbestimmungen stattgefunden. «Keine einzige davon hat einen Covid-Ausbruch verursacht», so Larkin. Damit die weltweite Wirtschaft sich erholen und einzelne Branchen neu starten könnten, seien für die Geschäftswelt klare und verlässliche Regeln für die nächsten Monate notwendig.

Die UFI ist nach eigenen Angaben ein weltweiter Verband der Messe-Branche mit 800 Mitglieds-Organisationen in 88 Ländern. Sie hat ihren Sitz in Paris. (dpa)


 

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