National Geographic kürt Ruhrgebiet als eines von 25 Top-Reisezielen weltweit

| Tourismus Tourismus

Das Ruhrgebiet ist vom renommierten Reisemagazin «National Geographic» als eines von 25 Top-Reisezielen weltweit ausgezeichnet worden. Deutschlands größter Industrie-Ballungsraum mit über fünf Millionen Einwohnern wurde in der am Donnerstag veröffentlichten Liste der Zeitschrift unter der Rubrik «Nachhaltigkeit» gewürdigt, wie die Ruhr Tourismus GmbH mitteilte.

Im Ruhrgebiet seien Halden aus dem Bergbau und «post-apokalyptisch wirkende» Industriegebäude zu Parks und Open-Air-Kulturräumen umgebaut worden, heißt es in der Würdigung. Die Zeitschrift hebt das Freiluftschwimmbad und - im Winter - die Eisbahn mitten auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein hervor. Mit zahlreichen Radwegen auf einstigen Eisenbahnstrecken und Wanderwegen kombiniere das Ruhrgebiet in einzigartiger Weise Natur und Industriekultur, zitiert die Zeitschrift die Regionalverbandschefin Karola Geiss-Netthöfel.

„Die Auszeichnung als Top-Reiseziel von einem renommierten Reisemagazin wie dem National Geographic ist ein Ritterschlag für uns und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind,“ freut sich Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH. „Wir drücken die Daumen, dass Reisen im nächsten Jahr ohne Einschränkungen möglich sein werden und freuen uns über viele Reisende, die der Empfehlung des National Geographic folgen und unsere spannende Region entdecken. Wir bedanken uns bei allen Partnern und dem Regionalverband Ruhr für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren, die diese Auszeichnung möglich gemacht hat.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Für Besucher ändert sich das jetzt - doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Studie von Booking.com verdeutlicht Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach nachhaltigem Reisen und dem tatsächlichen Handeln der verschiedenen Generationen.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen in das Jahr 2026 gestartet. Besonders die Regionen Rheinhessen, Mosel-Saar und Ahr legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Deutsche Reiseverband hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis Ecotrophea 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und lokalen Gemeinden.

Eine neue Umfrage belegt, dass 34 Prozent der Deutschen ihren Sommerurlaub aufgrund begrenzter Budgets einschränken oder ganz darauf verzichten müssen. Dabei spielt die laufende Kostenkontrolle für die Mehrheit der Reisenden eine entscheidende Rolle.

Fertitta Entertainment hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Caesars Entertainment geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 17,6 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden.

Tourismusunternehmen rund um den Bodensee ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz zum Saisonstart 2026. Vor allem Schifffahrt, Freizeitziele und Bergbahnen melden stabile oder steigende Besucherzahlen.

Die Engpässe bei der Kerosinversorgung durch die Straße von Hormus sollen für Passagiere in Deutschland ohne Folgen bleiben. Der Flug in den Urlaub sei garantiert, versichern verschiedene Anbieter.

Trotz Rekord-Übernachtungszahlen 2025 steckt die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen in einem Stimmungstief: Vor allem hohe Kosten für Energie und Lebensmittel sorgen viele Betriebe – doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 83 Prozent der Briten Interesse an Reisen zu literarischen Schauplätzen oder Filmdrehorten haben. Dabei spielen besonders die Identifikation mit Charakteren und die visuelle Präsenz in Medien eine Rolle für die Reiseentscheidung.