Reaktion auf Massentourismus - Málaga verbietet neue Ferienvermietungen

| Tourismus Tourismus

Die Stadt Málaga hat eine neue Verordnung erlassen, die die Eröffnung neuer Ferienwohnungen in 43 Stadtteilen untersagt. Diese Maßnahme betrifft unter anderem das historische Zentrum, El Ejido, La Merced, La Malagueta und El Palo.

Die Entscheidung basiert Berichten zufolge auf einer Überarbeitung des Bebauungsplans (PGOU), die der Stadtrat im November 2024 verabschiedet hat. Ziel ist es, die Wohnsituation in stark touristisch geprägten Gebieten zu entlasten, da in den betroffenen Vierteln Ferienwohnungen über 8 Prozent des Wohnungsbestands ausmachen.

In den verbleibenden Stadtteilen dürfen neue Ferienwohnungen nur eröffnet werden, wenn sie über einen unabhängigen Zugang und separate Versorgungseinrichtungen verfügen. Diese Regelung soll sicherstellen, dass die Umwandlung von Wohnraum in touristische Unterkünfte kontrolliert und die Verdrängung von Einheimischen verhindert wird.

Laut Stadtverwaltung sind 75 Prozent der touristischen Unterkünfte in Málaga Ferienwohnungen, die sich hauptsächlich in vier zentralen Stadtteilen konzentrieren. Von den rund 13.000 registrierten Ferienwohnungen in der Stadt werden 7.035 über Plattformen vermarktet. Die Studie zeigt zudem, dass Ferienwohnungen wirtschaftlich deutlich profitabler sind als konventionelle Mietobjekte, was zu steigenden Mieten und einer Verdrängung der lokalen Bevölkerung führt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.