Reiserechtler fordert Testpflicht oder Impfnachweis bei Flugreisen

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Passagiere sollten nur noch mit einem negativen Corona-Test ein Flugzeug betreten dürfen - mit diesem Vorschlag will der Reiserechtler Philipp Kadelbach den darniederliegenden Luftverkehr schnell wieder in Schwung bekommen. «Wenn sich alle Passagiere vor einem Flug auf Corona testen lassen müssen, hilft das dabei, das Vertrauen in die Sicherheit des Flugbetriebes wiederherzustellen», sagte der Gründer des Fluggastrechtportals «Flightright» am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Aus seiner Sicht würden bereits Antigen-Schnelltests ein ausreichendes Maß an Sicherheit bringen, sagte Kadelbach. Das sei logistisch für die Fluggesellschaften zwar eine Herausforderung, aber durchaus zu bewältigen. Die Kosten für Schnelltests am Flughafen könnten bereits im Reisepreis enthalten sein.

Der Flightright-Manager sprach sich zudem dafür aus, dass bereits geimpfte Personen ebenfalls an Bord kommen dürften - möglicherweise auch ohne Test, wenn nachgewiesen ist, dass sie das Coronavirus nicht weiter übertragen können.

Zu einem späteren Zeitpunkt könnten Fluggesellschaften vor einer Beförderung obligatorisch einen Impfnachweis verlangen. «Aus unserer Sicht lässt sich das in einer solchen Ausnahmesituationen zeitlich befristet in den Geschäftsbedingungen verankern», meinte Kadelbach. «Eine Impfpflicht halten wir grundsätzlich für möglich und werden wir unterstützen, sollte es so kommen. Denn nur wenn die Infektionsraten sinken und uneingeschränktes Reisen wieder möglich ist, werden Airlines ihre früheren Fluggastzahlen erreichen.» (dpa)


 

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