Reiseverband: „Hotelgäste von Thomas Cook erneut zur Kasse zu bitten - völlig inakzeptabel“

| Tourismus Tourismus

Der Deutsche Reiseverband (DRV) erhält vermehrt Kenntnis von Hotels, die in Urlaubsdestinationen Pauschalurlauber festhalten, die mit Thomas Cook Deutschland gebucht haben. Nach der Insolvenz des deutschen Reiseveranstalters zwingen sie die Reisenden ein weiteres Mal zur Zahlung.

„Die meisten Hotels verhalten sich sehr fair, aber es gibt auch leider auch andere Fälle, die völlig inakzeptabel sind“, erklärt dazu der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV) Norbert Fiebig: „Die Urlauber haben ihren Reisepreis bezahlt. Es gibt keinen Grund, sie vor Ort festzuhalten. Zudem gibt es eine Zusage des Insolvenzversicherers Zurich, infolge der Insolvenz von Thomas Cook Deutschland die Kosten für die Hotels zu übernehmen.“

In einem Schreiben bittet der Deutsche Reiseverband (DRV) die betreffenden Hotelverbände und Fremdenverkehrsämter in den Urlaubsdestinationen eindringlich darum, an ihre Hotels die Information weiterzugeben, dass der Insolvenzversicherer Zurich die Kosten für alle Hotels übernehmen wird, in denen die Pauschalreisegäste von Thomas Cook Deutschland aktuell untergebracht sind. Das gilt folglich auch für Pauschalreisende der Veranstalter Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen, Thomas Cook Signature und Air Marin. Dem Deutschen Reiseverband (DRV) wurde bestätigt, dass die Zurich Versicherung für die vor Ort befindlichen Pauschalreisenden die Kosten für zwischen Thomas Cook Deutschland und Leistungserbringern wie Hotels und Fluggesellschaften vereinbarten Leistungen übernimmt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.