Reopen.europa: Webseite der EU zeigt Corona-Regeln für Reisende in Europa

| Tourismus Tourismus

Die Einreisevorschriften und Corona-Auflagen in den europäischen Ländern ändern sich teilweise im Wochenrhythmus. Für Urlauberinnen und Urlauber ist es da nicht ganz leicht, den Überblick zu behalten. Das Robert Koch-Institut (RKI) führt zwar eine Liste der Risikogebiete, und das Auswärtige Amt informiert über Einreiseregeln. Doch was genau für das eigene Reiseziele gilt, ist oft unklar.

Die Europäische Kommission hat daher eine Info-Webseite aufgesetzt, die zum Beispiel über Testanforderungen bei der Einreise und Corona-Maßnahmen vor Ort informiert. Sie ist unter dem etwas sperrigen Link reopen.europa.eu/de abrufbar und auch in Form einer App für iOS- und Android-Smartphones zu erreichen.

Detailinfos für alle Länder - teils holperige Sprache

Auf der Startseite findet sich eine Europa-Karte, auf der Nutzer unter dem Reiter «Getroffene Maßnahmen» ihr Reiseland auswählen können. Danach erhält man Infos zu Reisebestimmungen, Einschränkungen vor Ort und sonstige Hinweise, die oft weiterführende Links zu den Behördenwebseiten des jeweiligen Staates enthalten.

Eine weitere nützliche Option findet sich auf der Startseite unter der Auswahlmöglichkeit «Reiseplan». Hier können Nutzer angeben, von welchem Land aus sie in welchen anderen Staat reisen möchten. Dann bekommen sie konkrete Infos etwa zu der Frage, ob und welche Einschränkungen für Geimpfte bestehen. Oder welche Personen welche Art von Corona-Test für die Einreise benötigen.

Sollten die Ausführungen sprachlich manchmal etwas holprig klingen, hat das einen Grund: «Aufgrund der Häufigkeit der Aktualisierungen, die darauf abzielen, jederzeit relevante Informationen anzubieten, stützt sich diese Plattform zum Teil auf maschinelle Übersetzungen», heißt es. In der Tat wissen Reisende mittlerweile: Schon Morgen können die Regeln stets wieder anders aussehen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.