Revolution auf den Balearen: Keine neuen Hotelbetten auf Mallorca

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Auf den Balearen ist ein neues Gesetz erlassen worden, das für Hotelbetreiber und Touristen nicht ohne Folgen bleiben wird. Das neue „Kreislauf- und Nachhaltigkeitsgesetz“ erlaubt in den kommenden vier Jahren keine neuen Hotelbetten. Stattdessen sollen vorhandene Betten ausgetauscht werden.

Das neue Gesetz, das einer Bettenrevolution gleichkommt, soll vor allem die Arbeitsbedingungen des Hotelpersonals enorm verbessern. Wie RND berichtet, sollen dafür zum Beispiel die rund 300.000 Hotelbetten auf der spanischen Inselgruppe durch höhenverstellbare Varianten ersetzt werden. Auch zusätzliche Übernachtungsplätze werden auf Mallorca in den kommenden Jahren nicht mehr zugelassen. Stattdessen müssen Hotelbetreiber fünf Prozent ihrer aktuellen Betten aufgeben, wenn sie ihre Häuser renovieren wollen. Das Ziel: mehr Raum für weniger Touristen.

Die Hoteliers auf Mallorca sollen das neue Gesetz grundsätzlich begrüßen, berichtet RND. Doch gerade für kleine und große Investoren könnte das neue „Kreislauf- und Nachhaltigkeitsgesetz“ zum Problem werden. Nämlich dann, wenn sie für die Zukunft weitere Hotels und Ferienwohnungen geplant hatten. Auch Touristen könnten die Folgen zu spüren bekommen. Sollte die Nachfrage nach einem Urlaub auf Mallorca übers Vorpandemieniveau hinaus steigen, werden auch die Preise steigen.


 

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