Selfie-Hotspots, die niemand verpassen sollte

| Tourismus Tourismus

Überall auf der Welt knipsen Reisende Erinnerungsbilder, häufig in Form eines Selfies. Mittlerweile ist diese Art der Selbstporträts mit dem Smartphone so beliebt, dass der 21. Juni zum World Selfie Day auserkoren wurde. Passend dazu präsentiert die Postkarten-App Postando nun die besten Orte in 2019 für das ganz besondere Selfie. 

Durch die rosarote Brille
 

Im Südwesten Boliviens auf einer Höhe von über 4.200 Metern im Nationalpark Eduardo Avaroa liegt die Laguna Colorada – ein Salzsee, der seinen Namen aufgrund seiner rötlichen Färbung trägt. An seiner tiefsten Stelle sind es nur anderthalb Meter bis zum Grund. Je nach Tageszeit und Sonneneinstrahlung leuchtet dieses Naturwunder in einem anderen Rotton.

Grund für die auffällige Färbung ist die Kombination aus der im See zu findenden roten Algen sowie des hohen Mineralstoffgehalts im Wasser. Und die rosa Krönung: Drei der sechs existierenden Flamingoarten haben sich an der Laguna Colorada angesiedelt und tummeln sich hier rund um die Uhr – der Chileflamingo, der Andenflamingo und der James-Flamingo. Die Vögel haben im Plankton des Sees die perfekte Nahrungsquelle gefunden. Dieses Plankton wiederum verleiht ihrem Gefieder die typische Farbe. Vor der majestätischen Kulisse der Anden ergeben die Flamingos inmitten des knallroten Wassers der Laguna Colorada ein einzigartiges Selfie-Motiv!


Bitte lächeln!

… das muss man den Quokkas nicht zweimal sagen. Denn sie gelten als die glücklichsten Tiere der Welt und haben immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Die fröhlichen Kurzschwanzkängurus leben im Südwesten Australiens, vor allem auf der kleinen Insel Rottnest Island vor der westaustralischen Hauptstadt Perth. Diese Insel verdankt sogar ihren Namen (deutsch: „Rattennest“) den Quokkas, da diese zunächst für große Ratten gehalten wurden. 


Bunt ist die schönste Farbe

Gerade einmal eine Dreiviertelstunde mit dem Boot von der Lagunenstadt Venedig entfernt, liegt das farbenfrohe Burano. Perfekte Selfie-Locations warten hier hinter jeder Ecke. Denn auf die kleine Insel trifft eindeutig zu: bunt, bunter, Burano! Die charmanten Fischerhäuser sind in allen Farben des Regenbogens gestrichen – eine lange Tradition auf der Insel.

Zwischen dem Blau des Himmels und dem Grün der Lagune leuchten die kräftigen Farben geradezu und zaubern den Besuchern ein Strahlen auf die Gesichter. Aber Burano wird nicht nur wegen der bunten Häuser, sondern auch wegen der Beschaulichkeit, Einfachheit und der Ruhe geschätzt. Hier fährt ganz sicher niemand ohne ein Selfie nach Hause!


Wo das Meer leuchtet

Dass die Malediven einige großartige Selfie-Spots hergeben, ist kein Geheimnis. Aber in einigen Ecken des Landes, genauer gesagt auf den Inseln Vaadhoo, Mudhdoo und Rangali, kann man ein atemberaubendes Naturspektakel erleben. Hier erstrahlt das Meer im Dunkeln in einem leuchtenden Silber-blau. Hervorgerufen wird dieses Schauspiel von winzig kleinen Organismen, Meeresleuchttierchen, die zu Biolumineszenz fähig sind.

Ausgelöst wird das Leuchten durch Bewegung, beispielsweise durch Wellen oder auch durchs Surfen. Und es hat eine Funktion: Das Licht dient schlicht und einfach zum Selbstschutz, um Fische und andere Raubtiere zu irritieren und fernzuhalten. Einen spektakuläreren Ort für ein Selfie gibt es wohl kaum!


Über den Wolken

Erstaunlich, faszinierend und einmalig – das sind nur einige der Adjektive, mit denen sich Kappadokien beschreiben lässt. Die Region in Zentralanatolien ist für seine Feenkamine bekannt, die kegelförmigen Gesteinsformationen, die Besucher in ein Märchenland versetzen. Was jedoch noch populärer ist, sind wohl die zahlreichen Heißluftballons, die man im Himmel über Kappadokien beobachten kann: Die Gegend ist das weltweit größte Fluggebiet für Heißluftballons.

Am frühen Morgen, pünktlich zum Sonnenaufgang, starten sie ihre Fahrt über die magische Landschaft. Nach circa einer Stunde mit atemberaubender Aussicht und erstauntem Blick endet sie schließlich. Ob nun ein Selfie von einem Aussichtspunkt mit den fliegenden Ballons im Hintergrund oder aus dem Ballonkorb während des Flugs – staunende Gesichter sind dem Selfie-Macher zweifelsohne sicher.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.