So war die Last-Minute-Saison im Sommer

| Tourismus Tourismus

Nach wie vor verreisen die Deutschen am liebsten in den Sommermonaten. Genau wie im Vorjahr konnte das Reiseportal Urlaubsguru den Monat August als den abreisestärksten Monat der Sommersaison ausmachen.

Die meisten Buchungen für einen Last-Minute-Sommerurlaub wurden im Juni dieses Jahres und damit ein wenig früher als im Jahr 2023 getätigt. Im vergangenen Jahr war der Juli der buchungsstärkste Monat.

Reisende geben durchschnittlich mehr für ihren Sommerurlaub aus

Im Jahr 2024 gaben die Urlauberinnen und Urlauber durchschnittlich rund 12 Prozent mehr als im vergangenen Jahr für ihren Last-Minute-Sommerurlaub aus.

Das hängt zum einen mit den generell höheren Hotel- und Flugpreisen zusammen, zum anderen aber auch damit, dass Reisende mehr Wert auf eine höhere Qualität und auf mehr Erholung legen.

Dass Reisende im Sommerurlaub mehr Wert auf hochwertige Unterkünfte legen, spiegelte sich in der Anzahl der Sterne wider: Während sich im Sommer des vergangenen Jahres 19,2 Prozent aller Urlaubsguru-Kundinnen und -Kunden für eine Unterkunft mit fünf Sternen für ihren Last-Minute-Urlaub entschieden, waren es im Sommer 2024 rund 52 Prozent.

Die fünf beliebtesten Last-Minute-Länder im Sommer

  1. Spanien: Genau wie bereits im Jahr 2023 war das beliebteste Reiseland für einen spontanen Sommerurlaub auch in diesem Jahr Spanien. Besonders gefragt bei den Urlaubsguru-Kundinnen und -Kunden waren die Balearen, die sich hervorragend für eine Last-Minute-Buchung eignen.
     
  2. Griechenland: Im letzten Jahr noch auf Platz 3, steigerte Griechenland in diesem Jahr seine Beliebtheit – insbesondere in Sachen Last-Minute-Urlaub. Die vielfältigen griechischen Inseln eignen sich hervorragend für Kurzentschlossene und bieten von schönen Stränden über Kultur, Geschichte und Natur bis zu einer unvergleichlichen Kulinarik für jede und jeden genau das Richtige.
     
  3. Türkei: Das drittbeliebteste Land für einen Last-Minute-Sommerurlaub im Jahr 2024 war die Türkei. Das Land besticht durch vielfältige Landschaften, traumhafte Strände und qualitative Unterkünfte mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Auswahl an Hotels ist groß – egal, ob man allein, als Paar oder als Familie mit Kindern reist.
     
  4. Ägypten: Bereits seit Jahren zählt Ägypten zu den beliebtesten Last-Minute-Zielen und das aus vielen guten Gründen: das Wetter, die Strände, die Geschichte, der gute Service und vor allem die bunte Unterwasserwelt. Zudem ist Ägypten ein durchschnittlich günstiges Reiseziel – auch für diejenigen, die kurzfristig buchen.
     
  5. Italien: Das Land, das für seine leckere Pizza, diverse Aperitifs und natürlich sein unvergleichliches Eis bekannt ist, ist auf Platz 5 der beliebtesten Last-Minute-Sommerziele 2024. Neben seiner einmaligen Kulinarik punktet es bei seinen Besuchern auch mit wunderschönen historischen Städten und dem echt italienischen Flair, den man vielerorts erleben kann. Ein echter Vorteil der Destination: Aus vielen Teilen Deutschlands kann man gut mit dem Auto anreisen und so auf einen Flug verzichten.

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.