Spaßbäder und Thermen rechnen wegen Gaskrise mit steigenden Kosten

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Betreiber von Thermen, Wasserparks und Spaßbädern stellen sich angesichts drohender Gasknappheit und steigender Energiekosten auf schwierige Zeiten ein.

«Unsere Empfehlung ist, die Bäder so lange wie möglich offen zu halten und den Unternehmen zu überlassen, wie sie mit ihrem Bäderbetrieb umgehen», sagte der Geschäftsführer der European Waterpark Association (EWA), Klaus Batz, der Deutschen Presse-Agentur. «Es gibt vielleicht einige, die zu der Entscheidung kommen, wir müssen das Angebot reduzieren. Es gibt vielleicht auch welche, die sagen, wir müssen zumindest zwischenzeitlich schließen.»

Zurzeit seien die Bäder noch voll, sagte Batz. «Aber wir haben sicherlich keine einfachen Zeiten vor uns.» Ein Grund dafür ist die Unsicherheit mit Blick auf die Gasversorgung, die für die große Mehrzahl der Bäderbetriebe unverzichtbar ist. Nach einer Ausrufung der höchsten Gefahrenstufe im Notfallplan Gas würde den bestehenden Regeln zufolge die Bundesnetzagentur das dann noch zur Verfügung stehende Erdgas nach Bedürftigkeit zuteilen. Dabei dürften Freitzeitbäder nicht ganz oben stehen.

Die EWA mit Sitz in Nürnberg vertritt die Interessen von Freizeitbädern, Thermen und Wasserparks, davon allein gut 140 in Deutschland. (dpa)


 

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