Studiosus nimmt nur noch Geimpfte und Genese mit

| Tourismus Tourismus

Der Reiseveranstalter Studiosus wird künftig nur noch geimpfte und genesene Urlauber mitnehmen. «Die Teilnahme an unseren Reisen ist ab 1. Oktober nur mehr Geimpften und Genesenen mit entsprechendem Nachweis möglich», heißt es auf der Webseite des Münchener Studienreisespezialisten. Für Neubuchungen gelte diese Bestimmung ab dem 1. September. Alle Gästen würden informiert.

An die Stelle der bisherigen 3G-Bestimmung - geimpft, getestet oder genesen - trete eine 2G-Regel, so Studiosus. Als Grund nennt der Veranstalter eine deutliche Verschärfung der behördlichen Vorgaben für Getestete. Aktuell erlaubten zahlreiche Länder, darunter einige EU- und Schengen-Staaten, nur Geimpften und Genesenen die quarantänefreie Einreise. Es sei damit zu rechnen, dass weitere Länder folgten.

Studiosus verweist darauf, dass viele Restaurants und Hotels, aber auch zahlreiche Länder schon den schrittweisen Übergang von den derzeitigen 3G-Regeln zu 2G-Regeln planen. Damit werden die Einreise und der Zutritt zum Beispiel zu Sehenswürdigkeiten weiter erschwert.

Die Besorgung notwendiger Tests im Rahmen einer Rundreise sei für betroffene Gäste schon jetzt häufig sehr schwierig, erklärt Studiosus und verweist auf die «sehr hohen Impfquoten» unter den eigenen Gästen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.