Time-Magazin wählt Sylt zu einem der schönsten Orte der Welt

| Tourismus Tourismus

Das Time-Magazin hat die Insel Sylt zu einem der 50 schönsten Orte der Welt gewählt. Die Nordseeinsel ist damit das einzige Reiseziel in Deutschland auf der Liste des amerikanischen Magazins. 

Sylt sei zwar bereits vor 800 Jahren entstanden, doch erst seit kurzem werde das Reiseziel als "Hamptons von Hamburg" bezeichnet. "Hamptons" ist der Name einer Region am Ostende der Insel Long Island im Suffolk County des US-Bundesstaats New York. Seit Jahrzehnten gelten sie als das Mekka der Superreichen und dienen vorrangig wohlhabenden US-Amerikanern als Wochenend- und Sommerresidenz.

Dabei sei Sylt laut Time-Magazin viel mehr als nur ein Strandort. Die zentralen Orte Sylts lassen sich gut zu Fuß oder mit dem Elektrofahrrad erkunden. Urlauber sollten die Insel zudem nicht verlassen, bevor sie die Sylter Austern unter dem Reetdach im Tipken's von Nils Henkel probiert haben. Das Restaurant wurde gerade erst im Severin's Resort & Spa in Keitum eröffnet. 

Laut Magazin arbeiten Resorts wie der Lanserhof Sylt zudem im Einklang mit der Umwelt, indem sie die neueste Medizintechnik unter Reetdächern verstecken. Wer auf Gourmetküche Wert lege, sei hingegen im Sol'ring Hof besser aufgehoben, wo das einzige Zwei-Sterne-Restaurant der Insel im April nach einer Renovierung wieder eröffnet wird. Ein weiterer Anziehungspunkt seien natürlich die langen Sandstrände mit den für die Insel charakteristischen Strandkörben.

    Wien erstmals ein „World's Greatest Place“ 

    In diesem Jahr hebt das Magazin erstmals auch Wien hervor. In seiner Begründung verweist „TIME“ auf all jene nachhaltigen Beiträge und Entwicklungen, die Wien bereits mehrfach in verschiedenen Rankings zur lebenswertesten Stadt der Welt machten. So werden Wiens Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit, der gut ausgebaute öffentliche Verkehr, Wiens viele Grünflächen und die Wiener Seestadt Aspern als Europas größtes Stadtentwicklungsprojekt umfangreich thematisiert. Ebenfalls hervorgehoben werden die vielen Wien-Highlights rund um 150 Jahre Wiener Weltausstellung, dem Jahresthema des WienTourismus, sowie hochwertige Neuzugänge im Hotel- und Gastronomiebereich.

    „Dass Wien aufgrund seiner gelebten Nachhaltigkeit nun auch durch das renommierte US-Magazin ,TIME‘ ausgezeichnet wurde, ist Wasser auf unsere Mühlen. Nachhaltiges Wirtschaften in ökologischer, ökonomischer und sozialer Dimension ist wesentliche Entscheidungsgrundlage und Leitschnur dafür, Wien und damit auch seine Visitor Economy in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, die im Einklang mit der Umwelt – und nicht auf deren Kosten – funktioniert. Einmal mehr führt der internationale Blick auf Wien die wahren Leistungen der Stadt in Fragen der Nachhaltigkeit besonders gut vor Augen“, so Tourismusdirektor Norbert Kettner.

      Auch St. Moritz ist dabei

      Auch der Nobelort St. Moritz im Kanton Graubünden wurde für seine Vielseitigkeit und seine breite Palette an Veranstaltungen gelobt. Der Artikel hebt insbesondere das jährliche Pferderennen "White-Turf" sowie die Autoshow "The Ice" auf dem zugefrorenen St. Moritzersee hervor. Der Frühling wird als ideale Jahreszeit für einen Besuch empfohlen, um Segeln, Schwimmen und Wandern in St. Moritz zu genießen. Auch das kulturelle und kulinarische Angebot wird positiv bewertet, wobei das St.-Moritz-Gourmet-Festival sowie das Pop-Up-Design-Projekt "Super Mountain Market" erwähnt werden.

      Das Europa-Ranking des Time-Magazins

      • Aarhus, Dänemark
      • Barcelona, Spanien
      • Berat, Albanien
      • Budapest, Ungarn
      • Dijon, Frankreich
      • Neapel, Italien
      • Pantelleria, Italien
      • St. Moritz, Schweiz
      • Sylt, Deutschland
      • Timisoara, Rumänien
      • Wien, Österreich

       

      Zurück

      Vielleicht auch interessant

      Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

      Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

      Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

      Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

      Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

      Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

      Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

      Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

      Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

      Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.