Tote im Steigenberger: Briten starben an E.-Coli-Bakterien

| Tourismus Tourismus

Für John und Susan Cooper endete ein Ägypten-Trip tödlich: Sie starben Ende August 2018 im Steigenberger Aqua Magic in Hurghada. Jetzt liegt ein offizieller Bericht der ägyptischen Behörden vor. Demnach starb das britische Paar an E.-Coli-Bakterien.

Forensische Untersuchungen hätten gezeigt, dass der Ehemann an einer akuten Darmentzündung gestorben sei, die Frau an einer Erkrankung ihrer Blutgefäße, sagte ein Vertreter der ägyptische Generalstaatsanwalt. Dem Bericht folgend, sei der Tod des Mannes sei durch E-coli-Bakterien verursacht worden, der Tod der Frau "wahrscheinlich" ebenso.

Im ägyptischen Badeort Hurghada war ein britisches Ehepaar unter bislang mysteriösen Umständen im Steigenberger Aqua Magic Hotel im August verstorben.
Nach dem Tod eines britischen Paares quartierte Thomas Cook sämtliche Gäste aus dem Resort um. Ein ägyptischer Gouverneur nannte die Maßnahme damals eine „Überreaktion“. Der Reiseveranstalter Thomas Cook verschärfte daraufhin seine Richtlinien. Werden in einem Hotel künftig überdurchschnittlich viele Gäste krank, schickt das Unternehmen nun automatisch eigene Prüfer los. Berücksichtigt würden dabei alle gemeldeten Krankheitsfälle ihrer Gäste, sagte das Unternehmen.

Thomas Cook hatte vor einer Woche bei einer Untersuchung in der Fünf-Sterne-Anlage am Roten Meer „einen hohen Anteil an E-Coli- und Staphylokokken-Bakterien festgestellt“.  
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.