Tourismus im Harz: Keine Stornierungswelle nach AfD-Wahlerfolg

| Tourismus Tourismus

Das Ergebnis der Landtagswahl mit einem starken Ergebnis für die AfD hat bislang keine gravierenden Auswirkungen auf den Tourismus im Harz. «Die Tourismusbranche in Wernigerode und dem Harz blickt trotz einzelner besorgter Gästerückmeldungen nach den jüngsten Landtagswahlen optimistisch und gefestigt in die Zukunft», erklärten die Wernigerode Tourismus GmbH, die Stadt Wernigerode und der Landkreis Harz in einer Mitteilung. «Von einer Stornierungswelle oder einem Einbruch der Buchungszahlen kann keine Rede sein.»

«Vereinzelt haben uns nach den Landtagswahlen Rückmeldungen von Gästen erreicht. Konkret sprechen wir von etwa 10 bis 15 E-Mails, in denen Menschen ihre Sorge äußern und die Frage stellen, ob sie künftig noch nach Sachsen-Anhalt beziehungsweise in den Harz reisen möchten», so der Geschäftsführer der Wernigerode Tourismus GmbH, Andreas Meling.

Gemeinsam mit dem Wernigeröder Oberbürgermeister Tobias Kascha und Landrat Thomas Balcerowski wies er auf die Willkommenskultur in Wernigerode hin, die von den Menschen in der Tourismusbranche getragen werde. Internationale Arbeitskräfte seien für den Tourismus unverzichtbar und der Personalmangel sei eines der größten Hemmnisse für die Branche.

Die «Mitteldeutsche Zeitung» hatte über das Thema Stornierungen nach der Landtagswahl berichtet. Dehoga-Präsident Michael Schmidt sagte der Zeitung: «Es gibt zumindest Kollegen aus dem Verband, die über kurzfristige Absagen berichten.» Es würden auch Anfragen zurückgezogen. «Ob das Einzelfälle sind oder nicht, wissen wir nicht.» Man habe eine Umfrage gestartet, um fundierte Daten zu haben. (dpa)

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Weniger USA-Reisen: In Deutschland und der Schweiz gehen die Buchungen deutlich zurück. An welcher Stelle die USA bei den beliebtesten Fernreisezielen in diesem Jahr voraussichtlich stehen werden.

Zum Oktoberfest erwartet die Bahn pro Tag etwa 100.000 Fahrgäste zusätzlich in München. Doch am Hauptbahnhof herrscht wegen Bauarbeiten ohnehin Platzmangel. Wie dieses Problem gelöst werden soll.

Der deutsche Sommer fand bei Airbnb vor allem in der Natur statt: Mehr als zwei Drittel (67,9 Prozent) der Buchungen in Deutschland entfielen im Sommer 2026 auf ländliche Regionen.

München führt ein Ranking von Fit Reisen zu 177 deutschen Reisezielen an. Auffällig schneiden mehrere kleinere Orte ab: Rottach-Egern und Ofterschwang erreichen die Plätze drei und vier, Bergisch Gladbach und Deidesheim folgen auf den Rängen fünf und sechs.

Die Züge der Deutschen Bahn waren im August zwar etwas pünktlicher unterwegs als zuletzt. Doch wetterbedingte Störungen bei Anlagen führten erneut zu erheblichen Verzögerungen für Fahrgäste.

Im Strandkorb über Sorgen sprechen, beim Spaziergang neue Gedanken fassen: Wie die Tourismusseelsorge Urlauber dabei unterstützen will, die Maske des Alltags abzulegen. Eine Sommerbilanz.

Uber will weltweit rund 3.300 Arbeitsplätze streichen. Besonders Führungskräfte sollen von dem Konzernumbau betroffen sein, während Mittel unter anderem in Fahrdienste, Essenslieferungen und Robotaxis fließen sollen.

Zwei Küsten, viele Seen, sattes Grün und sanfte Hügel. Nicht zu heiß und nur manchmal nass. Schleswig-Holstein gefällt Urlaubern. Doch ein Selbstgänger ist das nicht, wie die Halbjahresbilanz zeigt.

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.