Tourismus in Griechenland steuert auf neues Rekordjahr zu

| Tourismus Tourismus

Griechenlands Tourismussektor hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres rund 18 Milliarden Euro umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von gut 15 Prozent, wie die Griechische Nationalbank am Dienstag in ihrer Reisebilanz mitteilte.

Bei der Anzahl der Urlauber fiel das Plus demnach noch höher aus als beim Umsatz: Fast 28 Millionen Touristen und damit 17 Prozent mehr Menschen als im Vorjahreszeitraum verbrachten ihren Urlaub in Griechenland.

Griechische Tourismusexperten gehen davon aus, dass das gesamte Jahr noch besser als das bisherige Rekordjahr 2019 ausfallen könnte - der letzten Saison vor Ausbruch der Corona-Pandemie, als 33 Millionen Gäste empfangen wurden.

Die Urlauber waren in diesem Jahr nach Angaben der Bank sparsamer als 2022. Im Schnitt gaben sie während ihres Besuchs 628 Euro aus, im Vorjahr waren es noch 643 Euro gewesen, im Jahr 2021 sogar 743 Euro.

Als Wachstumsbringer nannte die Bank explizit Touristen aus Deutschland: Ihre Zahl sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent auf 3,9 Millionen Menschen gestiegen und liegt damit nun gleichauf mit der der Briten, die bislang die größte Gruppe unter den Griechenland-Urlaubern ausmachten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Studie belegt, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten die Reiseplanung von 70 Prozent der Deutschen beeinflusst. Trotz aufgehobener Reisewarnungen für Golfstaaten wie Katar und die VAE bleiben Urlauber vorsichtig.

Die Lufthansa startet ihr neues Servicekonzept FOX auf der Langstrecke. Mit einer Investition von 70 Millionen Euro werden die kulinarischen Angebote und die Ausstattung in allen Reiseklassen, von der Business Class bis zur Economy Class, umfassend erneuert.

Die WHO meldet mehrere Fälle einer Atemwegserkrankung auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Der Virus wird durch Nagetier-Kot übertragen, in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb öffnen beliebte Berghütten wieder für die Sommersaison. Wo Wanderer jetzt einkehren und die Aussicht genießen können. Ein Überblick zu fünf möglichen Zielen.

Eine aktuelle Expedia-Studie belegt, dass Reisende pro Trip durchschnittlich 500 US-Dollar für Zusatzkäufe ausgeben. Besonders die Generation Z zeigt sich dabei kauffreudig und offen für neue Marken sowie flexible Zahlungsmodelle.

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.