Tourismusstrategie - Koordinator der Bundesregierung kündigt baldige Veröffentlichung an

| Tourismus Tourismus

Die Bundesregierung plant, die neue Nationale Tourismusstrategie bereits im ersten Quartal 2026 vorzustellen. Dies gab Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus, in einem aktuellen Audio-Format des Projekts Zukunft Hotel bekannt. Durch die frühzeitige Veröffentlichung innerhalb der laufenden Legislaturperiode soll sichergestellt werden, dass ausreichend Zeit für die praktische Umsetzung der Maßnahmen bleibt, bevor der nächste Wahlkampf beginnt. Ziel sei es, die Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft sowie die Hotellerie und Gastronomie bis zum Ende der Amtszeit spürbar zu verbessern.

Zwischenmenschliche Ebene im politischen Dialog

Neben den fachlichen Schwerpunkten stand bei dem Zusammentreffen in Hamburg der persönliche Austausch zwischen Politik und Wirtschaft im Fokus. Der Unternehmer und Hotelier Marco Nußbaum hob die Bedeutung der menschlichen Komponente bei solchen Begegnungen hervor. Er betonte die unkomplizierte Abstimmung und die wertschätzende Atmosphäre während des gesamten Prozesses. Nußbaum resümierte das Treffen mit den Worten: „Danke für diese Begegnung. Danke für den Weg nach Hamburg. Danke für ein Gespräch auf Augenhöhe. Das war echt rund und richtig menschlich.“ Für den Branchenvertreter war dieser direkte Kontakt abseits rein inhaltlicher Debatten ein wesentlicher Aspekt des Treffens.

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Gastgewerbes

Inhaltlich verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche nachhaltig zu steigern. Ploß verwies in diesem Zusammenhang auf bereits realisierte Entlastungen. Dazu zählen die dauerhafte Festschreibung des Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent auf Speisen sowie die Reduzierung der Luftverkehrsteuer. Diese Schritte wurden vorgezogen, um der Branche frühzeitig Planungssicherheit zu geben. Die kommende Strategie soll diesen Weg fortsetzen und weitere strukturelle Verbesserungen festschreiben. Dabei geht es zum Beipspiel auch um das Thema Wochenarbeitszeit.

Zusammenarbeit von Branchenverbänden und Politik

An dem Gespräch nahmen neben Ploß und Nußbaum auch Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland, und Hauptgeschäftsführer Markus Luthe teil. Die Koordination zwischen dem Team des Politikers und den Gastgebern wurde als professionell und zielgerichtet beschrieben. Trotz eines engen Terminkalenders des Regierungsvertreters stand die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Tourismuspolitik im Vordergrund. Weitere Details zu den spezifischen Inhalten der nationalen Strategie werden zeitnah über die Kommunikationswege der Bundesregierung und des Hotelverbandes Deutschland zur Verfügung gestellt. 

Hier Podcast direkt anhören und sehen: 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Expedia-Studie belegt, dass Reisende pro Trip durchschnittlich 500 US-Dollar für Zusatzkäufe ausgeben. Besonders die Generation Z zeigt sich dabei kauffreudig und offen für neue Marken sowie flexible Zahlungsmodelle.

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.