Übernahmegerüchte um Thomas Cook

| Tourismus Tourismus

Die Papiere von Thomas Cook hoben am Dienstag an der Börse ab. Hintergrund sind Gerüchte um eine mögliche Übernahme des Reisekonzerns. Scheinbar interessieren sich die Beteiligungsfirmen KKR und EQT für eine Übernahme des gesamten Unternehmens, wie der britische TV-Sender Sky unter Berufung auf nicht näher beschriebene Insider berichtete. 

Die Papiere von Thomas Cook hoben am Dienstag an der Börse ab. Hintergrund sind Gerüchte um eine mögliche Übernahme des Reisekonzerns. Scheinbar interessieren sich die Beteiligungsfirmen KKR und EQT für eine Übernahme des gesamten Unternehmens, der der britische TV-Sender Sky unter Berufung auf nicht näher beschriebene Insider berichtete. 

Laut Sky soll auch Fosun, der größte chinesische Mischkonzern in privater Hand ein ernstzunehmender Interessent sein. Fosun ist derzeit mit fünf Prozent an der Thomas Cook Group beteiligt. Zu Fosun gehört aber auch Beispiel Club Med aus Frankreich, zuletzt hatten die Chinesen ein Kauf-Angebot für die angeschlagene Modekette Tom Tailor abgegeben. 

Auch Thomas Cook kann frisches Geld gut brauchen. Der älteste Reisekonzern der Welt stöhnt vor allem unter einer Schuldenlast von gut 1,6 Milliarden Pfund. Bereits vor einigen Wochen hatte Thomas Cook deshalb angekündigt, dass man sich vom Fluggeschäft trennen und sich auf Hotellerie konzentrieren. Durch das Interesse von Fosun, KKR und EQT am Gesamtkonzern Thomas Cook könnten diese Pläne hinfällig werden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.