Umfrage: Was Reisende 2021 wollen

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Die Expedia Group präsentiert Erkenntnisse über Reiseentscheidungen nach der Pandemie. Dazu gehören veränderte Verhaltensweisen bei Suche und Buchung sowie neue Erwartungen an Transportmittel und Angebote in der Unterkunft. Im Rahmen der Studie „Was Reisende im Jahr 2021 wollen“ wurden 16.000 Personen in acht Märkten befragt. Die Studie wurde 2020 zum ersten Mal durchgeführt und liefert Informationen zu den Vorlieben von Reisenden im Jahresvergleich.

2020 kamen Reisetätigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie weltweit fast vollständig zum Erliegen. Anfang dieses Jahres nahm das Interesse an Reisen ins In- und Ausland jedoch wieder zu. Der Wunsch zu reisen ist stark. 41 Prozent der Umfrageteilnehmer sagten, sie würden im Austausch gegen einen Urlaub einen Monat lang auf Sportsendungen/-veranstaltungen verzichten, 39 Prozent würden das Online-Shopping aufgeben und 37 Prozent ihre Social-Media-Aktivitäten einstellen. Außerdem gaben drei Viertel der Reisenden an, ein Urlaub würde sie glücklicher machen als ein neues Smartphone.

„Die ein Jahr anhaltenden Ausgangsbeschränkungen haben zu einem Nachfragestau geführt. Reisen werden voraussichtlich Mitte des Jahres stark zunehmen, da viele den Sommerurlaub planen, den sie letztes Jahr nicht antreten konnten. Da unsere Branche sich weiter erholt, ist es entscheidend, dass Sie Reisenden auffallen, wenn sie nach neuen Angeboten bei Unterkünften suchen“, so Melissa Maher, Senior Vice President Marketing and Industry Engagement bei der Expedia Group.

Überlegungen der Reisenden 

Fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) plant in den nächsten 18 Monaten einen Badeurlaub, etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) würde eine bekannte Stadt vorziehen und ein weiteres Drittel (33 Prozent) möchte lieber in eine Kleinstadt reisen. Unabhängig von der Art der Destination ist es für die Befragten ein ganz wichtiges Kriterium, dass es sich um „ein mit dem Auto erreichbares Reiseziel in der Nähe von zu Hause“ handelt. Darüber hinaus fällt die Wahl für den nächsten Urlaub auch wahrscheinlich auf einen längeren Aufenthalt, Outdoor-Touren oder -Aktivitäten sowie auf Reisen an ein Ziel, „das man einmal im Leben gesehen haben muss“.

Faktoren, die bei der Reiseplanung berücksichtigt werden 

Für die Befragten hat Sauberkeit bei der Buchungsentscheidung hohe Priorität. Fast die Hälfte (42 Prozent) gab an, Hygienerichtlinien seien wichtig. Allerdings hat die Bedeutung flexibler Stornierungsbedingungen im Vergleich zu 2020 am stärksten zugenommen. Fast zwei Drittel der Reisenden (60 Prozent) hielten es für unwahrscheinlich, dass sie ein nicht erstattungsfähiges Zimmer zu einem reduzierten Preis buchen würden. Dies ist fast eine komplette Umkehrung der Ergebnisse von 2020, als zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten angaben, dass es wahrscheinlich sei, dass sie ein nicht erstattungsfähiges Zimmer buchen würden.

Die Studie zeigt auch, dass sich die Erwartungen der Reisenden hinsichtlich der Angebote in der Unterkunft auf ihre Buchungsentscheidung auswirken. Während über 80 Prozent sagten, dass es unter den „kinderfreundlichen“ Hotels Verbesserungspotenzial gibt, würden fast drei Viertel (71 Prozent) wiederkommen, wenn das Hotel wirklich kinderfreundlich sei, und mehr als ein Drittel (34 Prozent) würde dann länger bleiben.

Außerdem sahen fast alle Reisenden (94 Prozent) Verbesserungspotenzial bei „haustierfreundlichen“ Hotels. Sich als „haustierfreundlich“ zu präsentieren, bietet Unterkünften gute Chancen: Mehr als die Hälfte der Befragten (60 Prozent) gab an, dass sie erneut dort übernachten würden, fast die Hälfte (42 Prozent) würde länger bleiben und fast ein Drittel (31 Prozent) würde mehr pro Übernachtung zahlen.

Darüber hinaus gaben mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer (77 Prozent) an, dass Unterkünfte eine gewisse Technologieausstattung aufweisen müssen, damit sie eine Buchung in Erwägung ziehen. Ein Drittel wäre zudem bereit, für Highspeed-Internet mehr zu zahlen. Streamingdienste sind besonders wichtig für Angehörige der Generation Z (38 Prozent) und Millennials (42 Prozent), Gäste, die mit Kindern (42 Prozent) oder den Schwiegereltern reisen (40 Prozent), sowie für Studienteilnehmer in Mexiko (61 Prozent).

Das Vertrauen der Reisenden zurückgewinnen 

Die Studie zeigt auch, wie wichtig den Reisenden Vertrauen ist. Unterkünfte, die klar kommunizieren, haben voraussichtlich weniger Stornierungen, zufriedenere Gäste und bessere Bewertungen. 40 Prozent der Reisenden gaben an, Bewertungen seien ihnen heute wichtiger als vor der Pandemie. Fast alle Reisenden (91 Prozent) sagen, dass Unterkunftsbetreiber, Vermieter und Agenturen auf negative Bewertungen eingehen sollten.

„Die Reisenden freuen sich zwar bereits darauf, dieses Jahr wieder unterwegs zu sein, aber ihr Verhalten bei der Suche, der Buchung, der Reise selbst und während des Aufenthalts hat sich verändert. Wir möchten besser verstehen, was wir tun können, damit Menschen nach der Pandemie wieder vertrauensvoll reisen können“, erklärt Maher. „Wenn wir bereit sind, die Bedürfnisse von Gästen zu erkennen und auf diese einzugehen, können wir ein neues Kapitel in der Geschichte des Reisens aufschlagen – ein spannendes Kapitel mit einem Schwerpunkt auf Sicherheit.“


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