Umfrage: Wie die Deutschen Urlaub machen

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Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen zeigt, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Urlaubsplanung der Deutschen hat. Die meisten Befragten haben ihre Reisepläne geändert. Sie verbringen den Sommer jetzt entweder in Deutschland oder bleiben ganz zu Hause. Allen, die ins Ausland wollen, empfiehlt die DEVK eine Auslandsreise-Krankenversicherung.

Mitte Juni hat das Auswärtige Amt die Reisewarnung für die meisten Länder aufgehoben. Dennoch verbringen gut die Hälfte der Deutschen die Sommerferien voraussichtlich zu Hause. Ein Viertel der Befragten will im eigenen Land Urlaub machen. Das zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen mit mehr als 2.000 Befragten. Immerhin 16 Prozent verreisen innerhalb der EU. 35 Prozent bevorzugen dabei Südeuropa - d.h. Italien, Kroatien, Malta, Portugal, Slowenien und Spanien. Auch die mitteleuropäischen Länder, wie Luxemburg, Österreich, Polen oder Ungarn sind beliebte Ziele (23 Prozent - ohne Deutschland).
 

Junge Leute trauen sich ins Ausland

Vor allem junge Leute bis 24 Jahre sind dem Ausland positiv gewogen: 27 Prozent wollen diesen Sommer Urlaub innerhalb der EU machen, 8 Prozent wollen sogar ins außereuropäische Ausland reisen. Im Gesamtdurchschnitt wagen das nur 3 Prozent aller Befragten. Die ältere Generation ab 45 Jahre geht dagegen kein Risiko ein und bleibt lieber mehrheitlich zu Hause. Bei den über 55-Jährigen geben das 56 Prozent an. Auch Frauen sind vorsichtiger und bleiben in Deutschland (22 Prozent) oder ganz zu Hause (56 Prozent). Bei den Männern sind es nur 45 Prozent, die den Sommer zu Hause verbringen.

Berge und Meer locken Touristen

Für diejenigen, die in Deutschland Sommerurlaub machen, ist Bayern mit 17 Prozent das Top-Reiseziel. Mecklenburg-Vorpommern musste sich mit 16 Prozent knapp geschlagen geben. Insgesamt machen die Deutschen gerne Urlaub im Norden: Je 11 Prozent der Befragten reisen nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Starke Touristenmagneten dürften hier die Küsten an Nord- und Ostsee sein.

Auch schon vor der Corona-Krise haben deutsche Urlauber ihr Heimatland als Reiseziel bevorzugt. Laut der jährlichen Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) ist Deutschland nach wie vor Urlaubsreiseziel Nummer eins: 26 Prozent der Deutschen sind 2019 demnach im eigenen Land verreist - ähnlich viele wie diesen Sommer. Auf Platz zwei landete im Vorjahr Spanien mit 12,7 Prozent, gefolgt von Italien mit 8,7 Prozent.

Corona stellt Pläne auf den Kopf

Doch dieses Jahr ist vieles anders: Knapp die Hälfte der Befragten haben ihre Reisepläne aufgrund der Corona-Krise geändert. 32 Prozent geben an, außerplanmäßig zu Hause zu bleiben. 16 Prozent haben das ursprüngliche Reiseziel verworfen und verbringen ihren Urlaub jetzt woanders. Immerhin 27 Prozent werden ihre Reise wie geplant antreten.

Versichert reisen

Nicht nur bei der Urlaubsplanung gehen die Befragten auf Nummer sicher: Wer trotz Corona in den Urlaub fährt, macht sich besonders Gedanken um die richtige Absicherung. Für 24 Prozent der Befragten ist die Reiserücktrittsversicherung entscheidend. Sie zahlt allerdings nicht, wenn man aus Sorge über die Auswirkungen der Pandemie den Urlaub nicht antreten will. Aber sie übernimmt die Stornierungskosten, wenn Reisende oder nahe Angehörige z. B. an Corona erkranken.


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