Umweltministerium und DEHOGA Rheinland-Pfalz werben für naturnahe Reiseziele

| Tourismus Tourismus

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) wirbt für naturnahes und nachhaltiges Reisen in der Corona-Pandemie. Viele Menschen suchen derzeit sichere Urlaubsangebote im eigenen Land und in der Natur, wie das Ministerium mitteilte. Dadurch eröffnet sich die Chance, Urlaubsreisende von der Schönheit und dem Erholungswert der Naturlandschaften im Land zu überzeugen. Höfken traf sich am Montag im Nationalpark Hunsrück-Hochwald mit Hoteliers und Gastronomen aus der Region sowie rheinland-pfälzischen Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbands.

Durch eine intensivere Kooperation mit dem Branchenverband sollen den Angaben zufolge Synergieeffekte genutzt und das Interesse an naturnahem, nachhaltige Reisen gestärkt werden. Verbesserungen bei der Ressourceneffizienz oder dem Image sollen Wettbewerbsvorteile bringen. Bislang kooperieren mehr als 50 regionale Betriebe in einer Partnerinitiative des Nationalparks Hunsrück-Hochwald.

Das Umweltministerium hatte bereits Anfang des Jahres mitgeteilt, dass die Wahrnehmung und Sichtbarkeit des Nationalparks ausgebaut werden soll. Aus Sicht der Landesregierung hat der vor fünf Jahren eröffnete Nationalpark sein Potenzial für den naturnahen Tourismus noch nicht ausgeschöpft. Aus diesem Grund wurde Ende Mai auch eine App für Besuche in dem ausgedehnten Gebiet eingeführt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Venedigs neuer Bürgermeister Venturini bringt eine deutliche Erhöhung der Eintrittsgebühr für Tagesbesucher ins Spiel - auf bis zu 50 Euro. In der Lagunenstadt sorgt der Vorstoß für Wirbel.

Ob liegen gelassen oder geklaut: Wer im Urlaub plötzlich ohne Pass dasteht, sollte handeln. Denn spätestens bei der Rückreise kann es sonst bei Grenzkontrollen zu großen Problemen kommen. Was ist zu tun?

Vom Harz-Ausflug bis zum Bauhaus-Besuch: Gäste haben in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 3,6 Milliarden Euro ausgegeben. Vor allem Tagesreisende sorgen für Umsatz.

Eine bundesweite Auswertung zeigt, dass naturnahe und vereinsgetragene Freibäder in mittelgroßen Städten die höchste Zufriedenheit erzielen. Das Dresdner Zschonergrundbad verteidigt dabei zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.

Ein Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Check Point zeigt einen Anstieg der Cyberangriffe in der Reisebranche um 24 Prozent im Mai 2026. Betrüger nutzen dabei zehntausende gefälschte Internetadressen, um gezielt Daten von Urlaubern abzugreifen.

Eine Studie von Helvetia Österreich belegt, dass 56 Prozent der Österreicher den Sommerurlaub mit dem eigenen Pkw planen. Während technische Checks vor allem von der älteren Generation durchgeführt werden, führen unbekannte Routen insbesondere bei jüngeren Fahrern zu Stress.

Four Seasons Yachts erweitert ihre Flotte und plant für das Jahr 2028 die Inbetriebnahme der neuen Yacht Four Seasons II. Das Schiff wird mit 79 Suiten ausgestattet sein, zu denen auch wohnraumähnliche Unterkünfte auf den oberen Decks gehören.

Airbnb und der Deutsche Tourismusverband fördern ländliche Tourismusprojekte in Deutschland mit insgesamt einer Million Euro. Bewerbungen für den Wettbewerb NaturMomente können bis zum 9. September 2026 eingereicht werden.

Eine Umfrage zeigt, dass deutsche Urlauber verstärkt geringere Nebenkostenbudgets für Verpflegung und Ausflüge an ihren Urlaubsorten einplanen. Während die Summen bis zu 500 Euro pro Person deutlich an Relevanz gewinnen, sinkt der Anteil höherer Budgets spürbar.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus sieht den internationalen Deutschlandtourismus trotz geopolitischer Unsicherheiten auf stabilem Kurs. Aktuelle Daten und Branchenumfragen deuten laut DZT auf eine anhaltende Nachfrage in wichtigen Auslandsmärkten hin.