Urlaubsnachfrage übertrifft im Mai Vorkrisenniveau

| Tourismus Tourismus

Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie kann die Reisebranche dank starker Urlaubsnachfrage wieder auf Wachstum in der Sommersaison hoffen. Zu diesem Ergebnis kommt das Analysehaus TDA nach Auswertung der Buchungen für Pauschal- und Bausteinreisen im Mai.

Vorausgesetzt sei allerdings, dass die Flugstreichungen der Airlines wegen Personalmangels der Urlaubslust der Menschen keinen Strich durch die Rechnung machten. Die Folgen der Flugstreichungen dürften sich TDA zufolge erst mit den Juni-Daten zeigen.

Im Mai lag der Buchungsumsatz in Reisebüros und auf klassischen Online-Reiseportalen um 13 Prozent über dem Vormonat. Das Niveau vor der Corona-Krise im Mai 2019 wurde um 51 Prozent übertroffen. Das Minus zum Vergleichszeitraum der Sommersaison 2019 verringerte sich zusammengerechnet per Ende Mai um 10 Prozentpunkte auf 13 Prozent.

«Da sich der äußerst positive Buchungstrend auch im Juni fortsetzt, ist damit zu rechnen, dass die aktuelle Sommersaison in zwei Monaten den Turnaround geschafft haben könnte», schrieb TDA.

Stark gefragt sind den Angaben zufolge Urlaubsreisen in die Türkei. Die Buchungsumsätze liegen in der Summe per Ende Mai um 22 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorkrisen-Sommers 2019. Griechenland liegt 14 Prozent im Plus. Auch Ägypten hat demnach das Vor-Corona-Niveau übertroffen (plus 6 Prozent). Die Balearen, die Kanaren und Portugal näherten sich der schwarzen Null. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.