Venedig darf Eintrittsgeld verlangen

| Tourismus Tourismus

Beim Stichwort „Overtourism“ ist Venedig immer vorne mit dabei. Künftig kann die Lagunenstadt deshalb eine Art Eintrittsgeld von den Tagestouristen verlangen. Je nach Saison werden dann 2,50 bis 10 Euro fällig. Von der neuen Maßnahme sind ausschließlich die Tagestouristen betroffen. Zugutekommen soll das Geld der Stadtreinigung. Wie der Hotelverband Federalberghi laut FAZ mitteilte, sei es gerecht, wenn nicht nur die Hotelgäste die Rechnung zahlen. Ihre Städte seien Museen. Und wie in Museen sei es richtig, eine Eintrittskarte zu kaufen, so der Verbandspräsident. 

Die Lagunenstadt besuchen jedes Jahr zwischen 20 und 30 Millionen Touristen. Vor allem die Tagesausflügler werden laut Frankfurter Allgemeinen kritisch betrachtet, da sie weder in der Stadt essen noch andere Beiträge bezahlen. Die venezianische Regelung findet auch in weiteren Städten des Landes Anklang. So unterstützt auch der Bürgermeister von Florenz die Initiative und forderte ein nationales Gesetz, das für jede Kunststadt gelte. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Schwarzwald Tourismus GmbH hat fünf Orte für ihr Projekt „Schwarzwald.Dorf.Hotel. – Albergo Diffuso“ ausgewählt. Die Modellorte sollen bis Ende 2026 bei der Umsetzung begleitet werden.

Air New Zealand führt ab November 2026 Schlafkabinen mit Etagenbetten in Langstreckenflugzeugen ein. Economy-Passagiere können die Plätze gegen Aufpreis buchen.

Die Wandersaison hat begonnen. Frische Luft, Ruhe, Hobbits, Weitblicke, Lacher, Betätigung in der Natur, Donald Trump, Bier. Wie schön! Genau das bieten Deutschlands kurioseste Wanderwege.

Fast zwei Drittel der von deutschen Gästen über Airbnb gebuchten Übernachtungen im Inland wurden im Jahr 2025 außerhalb von Städten verbracht. Doch in welchen Regionen war es dabei am günstigsten?

Die Nachfrage nach Campingurlaub zu Pfingsten steigt laut aktuellen Daten von PiNCAMP deutlich an und übertrifft das Wachstum der Sommersaison. Während beliebte Regionen bereits hohe Auslastungen melden, bleiben in vielen europäischen Destinationen noch Restkapazitäten.

Berlin-Touristen können sich künftig kleine Vorteile erarbeiten, wenn sie zum Beispiel Müll einsammeln oder sich anderweitig nachhaltig bei ihrer Reise verhalten. Noch diesen Sommer soll das Programm «BerlinPay» starten.

Der Münchner Flughafen leidet seit der Eröffnung 1992 an einem Geburtsfehler: Er ist mit Fernzügen nicht erreichbar. Bundesverkehrsminister Schnieder deutet an, dass das Manko behoben werden könnte.

Der Arbeitskampf bei der Lufthansa geht weiter. Nun streiken die Piloten. Welche Rechte haben betroffene Reisende - und was unternimmt Deutschlands größte Airline? Ein Überblick.

Eine aktuelle Analyse von Accor identifiziert das Mittelrheintal als die Region mit der höchsten Burgendichte in Deutschland. Das Ranking vergleicht zudem die Erreichbarkeit und Besichtigungsmöglichkeiten der historischen Anlagen.

Die Auslastung der Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern lag zu Ostern 2026 laut Umfrage unter den Erwartungen. Als Gründe werden unter anderem gestiegene Kraftstoffpreise und wetterabhängige Reiseentscheidungen genannt.