Venedig darf Eintrittsgeld verlangen

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Beim Stichwort „Overtourism“ ist Venedig immer vorne mit dabei. Künftig kann die Lagunenstadt deshalb eine Art Eintrittsgeld von den Tagestouristen verlangen. Je nach Saison werden dann 2,50 bis 10 Euro fällig. Von der neuen Maßnahme sind ausschließlich die Tagestouristen betroffen. Zugutekommen soll das Geld der Stadtreinigung. Wie der Hotelverband Federalberghi laut FAZ mitteilte, sei es gerecht, wenn nicht nur die Hotelgäste die Rechnung zahlen. Ihre Städte seien Museen. Und wie in Museen sei es richtig, eine Eintrittskarte zu kaufen, so der Verbandspräsident. 

Die Lagunenstadt besuchen jedes Jahr zwischen 20 und 30 Millionen Touristen. Vor allem die Tagesausflügler werden laut Frankfurter Allgemeinen kritisch betrachtet, da sie weder in der Stadt essen noch andere Beiträge bezahlen. Die venezianische Regelung findet auch in weiteren Städten des Landes Anklang. So unterstützt auch der Bürgermeister von Florenz die Initiative und forderte ein nationales Gesetz, das für jede Kunststadt gelte. 


 

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